Wien – Hard­egg – Znojmo

⌴ 142.1km ⋅ ◿ 1082hm ⋅ ◺ 965hm ⋅ ⤓ 155m ⋅ ⤒ 447m ⋅ ◷ 10:04:31

Am Sonn­tag ist es oft nicht ein­fach etwas zu Essen für die Mit­tags­pau­se zu fin­den. Super­märk­te haben geschlos­sen, ande­re Geschäf­te gibt es oft nicht und das in Öster­reich übli­che war­me Mit­tag­essen (Schweins­bra­ten, Schnit­zel und Co.) ist für eine Rad­tour ein­fach unge­eig­net, vom Zeit­ver­lust beim War­ten auf die Bestel­lung, aufs Ser­vie­ren, aufs Abser­vie­ren, aufs Zah­len ein­mal abge­se­hen. In Groß Wei­kers­dorf gibt es eine Bäcke­rei-Kon­di­to­rei, die geöff­net hat und uns eine Jau­se ver­kauft, dann aber kommt bis zur tsche­chi­schen Gren­ze nichts mehr. Noch nicht ein­mal ein Tank­stel­len­shop liegt auf dem Weg, hier an der Gren­ze zwi­schen Wald- und Wein­vier­tel tankt man beim Lager­haus am Automaten. 

Als wir ins Tha­ya­tal hin­un­ter­fah­ren, knur­ren unse­re Mägen schon ein wenig und so wer­fen wir unse­re Zeit­spar­grund­sät­ze über den Hau­fen und steu­ern in Hard­egg ein Lokal an, wo man uns Mohn­tor­te mit Schlag ver­kauft, ver­meint­lich eine leich­te Zwi­schen­mahl­zeit. Naja, leicht zumin­dest im Ver­gleich zum Rest der Kar­te. Wir freu­en uns dar­auf, dass wir den Rest der Tour damit ver­brin­gen wer­den die Mohn­kör­ner mit der Zun­ge aus den Zahn­zwi­schen­räu­men zu beför­dern und beob­ach­ten die ande­ren Tische im Gast­gar­ten. Beden­ken hin­sicht­lich der Schwe­re der öster­rei­chi­schen Kost hat man hier kaum und es gibt hier auch Rad­fah­ren­de, die ein Krü­gerl vor sich ste­hen haben. Das ist etwas, das ich nicht ver­ste­hen kann: Bier oder auch sonst Alko­hol geht mit Fahr­rad­tou­ren für mich ein­fach nicht zusam­men. Nicht nur, dass es müde macht, ich brau­che im Fall des Fal­les auf der Land­stras­se auch mei­ne vol­le Reak­ti­ons­fä­hig­keit. Wir blei­ben bei Cola und einem gros­sen Braunen. 

Ein Bier gibt es dann aber in Znoj­mo, wo wir den Zug um 18:57 ger­ne fah­ren las­sen um oben auf der Ter­ras­se bei der Rotun­de noch ein wenig zu ver­schnau­fen. Ein klein wenig span­nend wird es dann aber doch noch, denn wir hät­ten den Zug ja fah­ren las­sen, doch der woll­te nicht. Schie­nen­er­satz wegen eines Pro­blems bei Šatov, doch wir haben Glück, zwei Stun­den spä­ter ist das Pro­blem beho­ben, und wir eröff­nen im REX 3 den „Spei­se­wa­gen“ mit einem Knob­lauch-Auf­strich, der die betref­fen­de Dop­pel­stock-Gar­ni­tur sicher noch eini­ge Tage lang vam­pier­frei hal­ten wird.

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Eine Antwort zu „Wien – Hard­egg – Znojmo“

  1. @lechat Ich esse als zwi­schen Mahl­zeit beim (Renn-)Radfahren ger­ne mal einen Schwei­ne­bra­ten.
    War­te­zei­ten neh­me ich dafür ger­ne in kauf und fahr vor und nach der Pau­se ein­fach etwas schneller 😉

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