
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Der Tag beginnt mit einer guten Tat, begangen irgendwo zwischen Orth an der Donau und Eckartsau. Drei junge Frauen kommen uns zu Fuss entgegen, ihre Fahrräder schiebend: Platten. Da können wir helfen. Das Loch im Schlauch ist schnell gefunden und für schlecht reparabel erklärt (gleich neben dem Ventil, wo die Patches so schlecht halten), also

Heute waren die Expert*innen für gesunde Ernährung auf Radtouren für euch in der Slowakei und in Ungarn unterwegs und haben getestet. Zuerst eine Art Nutella mit Kokosflocken aus der Tube: schmeckt genau so, wie es sich anhört, braun, picksüss und eben mit Kokosflocken drin. Und dann nach über 140 km am Bahnhof, halb ausgehungert und

Heute haben wir uns angesehen, was unsere transdanubischen Nachbar*innen so an Radwegsoffensive bauen. Nicht das Transdanubien in Wien, dort wohnen wir ja selber, sondern das in Ungarn, das bekanntlich auf der anderen Seite der Donau liegt, d.h. südlich und westlich. Abgesehen von dem Teil des Landes zwischen der Kleinen und der Moson-Donau, der ja streng

März ist die schönste Zeit im Garten: das Hochbeet ist wieder gut gefüllt und der Frühbeetaufsatz montiert. Heute in der Früh habe ich dann gesät (Mangold, Spinat, Blattsalate, Radieschen) und jetzt gibt es 3 Wochen lang nichts zu tun als gelegentlich einen Blick unter die Haube zu werfen und regelmässig ein wenig zu giessen. Da

Seit einiger Zeit beobachte ich eine häufiger werdende, aber noch immer relativ seltene Spezies Radfahrer: den Radler mit – man kann es kaum anders sagen – Autoradio am Lenker. Natürlich ist ein Fahrrad kein Auto und die Radios sind nicht diese Dinger, mit dem in der rechten Hand („con l’autoradio sempre nella mano destra“) in

Wenn man von Wien gen Südosten fährt, wird es immer ein wenig wärmer und ein wenig sonniger. Das Obst wird früher reif und die Jahreszeiten starten mit einem kleinen Vorsprung, zumindest die Jahreszeiten, zu denen man gerne mit dem Rad in diese Richtung unterwegs ist. Man überquert die Leitha und bei Kittsee die letzten Schienen

Die letzte grosse ungelöste Frage der Menschheit, genauer gesagt der Menschheit im öffentlichen Verkehr, ist diese: Warum setzen sich Menschen in der S‑Bahn auf den Toilettensitz? Damit meine ich nicht die Klobrille, auf die setzt sich freiwillig niemand. Die klappt man auch nicht hoch, was dann der Grund dafür ist, dass sich niemand draufsetzen mag,

Die Zahlen der heutigen Tour lauten: 0 – 113 – 2 – 0 – 20 – 87 – 500. Null Kilometer beim heurigen Festive500 hat Ulrich bis jetzt, ich hingegen habe schon 113 und damit einen Vorsprung. Also müssen wir bei einer Tageshöchsttemperatur von 2 Grad heute raus und Kilometer sammeln. Immerhin waren es schön

Als ich ein Kind war, gab es um diese Jahreszeit zahlreiche Traditionen, die gepflegt werden wollten. Wer wollte, konnte schon am 31.10. die Ralley von Friedhof zu Friedhof starten und sich einen Vorsprung am Grab der Urstrumpftant sichern und somit der Verwandtschaft entkommen, der man sonst an Allerheiligen genau dort über den Weg gelaufen wäre.

Der Wetterbericht sagt, dass es heute „Westwind mit Spitzen von 40 bis 60 km/h“ gibt, also fahren wir nach Osten. Wir geben es zu: im Zweifelsfall lieber mit dem Wind. Es heisst zwar, dass Gegenwind den Charakter formt, aber was solls, in unserem Alter ist das mit der Charakterformung ohnehin schon erledigt. Da ist nichts

Heute weiteres intensives Testen der neuen Räder. Und wo testet man ein Rad auf Herz und Nieren? Richtig: auf einem ungarischen Radweg, genauer gesagt auf dem Radweg zwischen Wien und Győr. Hier hat man an Untergründen alles, was das Herz nicht begehrt, also: ein wenig Kopfsteinpflaster, ein paar geflickte Schlaglöcher, langsam aus dem Asphalt brechende

Kruzitürken ist ein Fluch, den man in Österreich heutzutage nur noch selten hört. Er bezieht sich auf zwei der Feinde der Habsburger im 17. und frühen 18. Jhdt.: die Türken und die Kuruzzen. Wer erstere sind, glaubt man gemeinhin zu wissen (ganz so einfach ist die Sache dann aber auch nicht), aber was sind Kuruzzen?