Schlagwort: Dunaj

  • Wien – Znojmo

    Wien – Znojmo

    März ist die schöns­te Zeit im Gar­ten: das Hoch­beet ist wie­der gut gefüllt und der Früh­be­e­t­auf­satz mon­tiert. Heu­te in der Früh habe ich dann gesät (Man­gold, Spi­nat, Blatt­sa­la­te, Radies­chen) und jetzt gibt es 3 Wochen lang nichts zu tun als gele­gent­lich einen Blick unter die Hau­be zu wer­fen und regel­mäs­sig ein wenig zu gies­sen. Da

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  • Wien – Znojmo

    Wien – Znojmo

    Seit eini­ger Zeit beob­ach­te ich eine häu­fi­ger wer­den­de, aber noch immer rela­tiv sel­te­ne Spe­zi­es Rad­fah­rer: den Rad­ler mit – man kann es kaum anders sagen – Auto­ra­dio am Len­ker. Natür­lich ist ein Fahr­rad kein Auto und die Radi­os sind nicht die­se Din­ger, mit dem in der rech­ten Hand („con l’au­to­ra­dio semp­re nella mano des­tra“) in

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  • Wien – Győr

    Wien – Győr

    Wenn man von Wien gen Süd­os­ten fährt, wird es immer ein wenig wär­mer und ein wenig son­ni­ger. Das Obst wird frü­her reif und die Jah­res­zei­ten star­ten mit einem klei­nen Vor­sprung, zumin­dest die Jah­res­zei­ten, zu denen man ger­ne mit dem Rad in die­se Rich­tung unter­wegs ist. Man über­quert die Lei­tha und bei Kitt­see die letz­ten Schie­nen

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  • Wien – Bratislava

    Wien – Bratislava

    Die letz­te gros­se unge­lös­te Fra­ge der Mensch­heit, genau­er gesagt der Mensch­heit im öffent­li­chen Ver­kehr, ist die­se: War­um set­zen sich Men­schen in der S‑Bahn auf den Toi­let­ten­sitz? Damit mei­ne ich nicht die Klo­bril­le, auf die setzt sich frei­wil­lig nie­mand. Die klappt man auch nicht hoch, was dann der Grund dafür ist, dass sich nie­mand drauf­set­zen mag,

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  • Wien – Brrrrrratislava

    Wien – Brrrrrratislava

    Die Zah­len der heu­ti­gen Tour lau­ten: 0 – 113 – 2 – 0 – 20 – 87 – 500. Null Kilo­me­ter beim heu­ri­gen Festive500 hat Ulrich bis jetzt, ich hin­ge­gen habe schon 113 und damit einen Vor­sprung. Also müs­sen wir bei einer Tages­höchst­tem­pe­ra­tur von 2 Grad heu­te raus und Kilo­me­ter sam­meln. Immer­hin waren es schön

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  • Wien – Znojmo

    Wien – Znojmo

    Als ich ein Kind war, gab es um die­se Jah­res­zeit zahl­rei­che Tra­di­tio­nen, die gepflegt wer­den woll­ten. Wer woll­te, konn­te schon am 31.10. die Ral­ley von Fried­hof zu Fried­hof star­ten und sich einen Vor­sprung am Grab der Urstrumpf­tant sichern und somit der Ver­wandt­schaft ent­kom­men, der man sonst an Aller­hei­li­gen genau dort über den Weg gelau­fen wäre.

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  • Wien – Marchegg

    Wien – Marchegg

    Der Wet­ter­be­richt sagt, dass es heu­te „West­wind mit Spit­zen von 40 bis 60 km/h“ gibt, also fah­ren wir nach Osten. Wir geben es zu: im Zwei­fels­fall lie­ber mit dem Wind. Es heisst zwar, dass Gegen­wind den Cha­rak­ter formt, aber was solls, in unse­rem Alter ist das mit der Cha­rak­ter­for­mung ohne­hin schon erle­digt. Da ist nichts

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  • Wien – Győr

    Wien – Győr

    Heu­te wei­te­res inten­si­ves Tes­ten der neu­en Räder. Und wo tes­tet man ein Rad auf Herz und Nie­ren? Rich­tig: auf einem unga­ri­schen Rad­weg, genau­er gesagt auf dem Rad­weg zwi­schen Wien und Győr. Hier hat man an Unter­grün­den alles, was das Herz nicht begehrt, also: ein wenig Kopf­stein­pflas­ter, ein paar geflick­te Schlag­lö­cher, lang­sam aus dem Asphalt bre­chen­de

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  • Tag 3: Wien – Győr

    Tag 3: Wien – Győr

    Kru­zi­tür­ken ist ein Fluch, den man in Öster­reich heut­zu­ta­ge nur noch sel­ten hört. Er bezieht sich auf zwei der Fein­de der Habs­bur­ger im 17. und frü­hen 18. Jhdt.: die Tür­ken und die Kuruz­zen. Wer ers­te­re sind, glaubt man gemein­hin zu wis­sen (ganz so ein­fach ist die Sache dann aber auch nicht), aber was sind Kuruz­zen?

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  • Tag 2: Linz – Aigen-Schlägl – Dolní Dvořiště

    Tag 2: Linz – Aigen-Schlägl – Dolní Dvořiště

    Ganz oben im Mühl­vier­tel, im Drei­län­der­eck Öster­reich-Tsche­chi­en-Bay­ern, spielt Adal­bert Stif­ters „Hoch­wald“. Und auch wenn zu mei­ner Schul­zeit die Lehr­plä­ne noch nicht so streng waren und es daher mög­lich war Brecht und Bern­hard zu lesen und zahl­rei­che Fahr­ten ins Burg­thea­ter zu machen (R.I.P. Claus Pey­mann), ganz war es doch nicht vor­ge­se­hen dem 19. Jahr­hun­dert und sei­ner

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  • Wien – Hard­egg – Znojmo

    Wien – Hard­egg – Znojmo

    Am Sonn­tag ist es oft nicht ein­fach etwas zu Essen für die Mit­tags­pau­se zu fin­den. Super­märk­te haben geschlos­sen, ande­re Geschäf­te gibt es oft nicht und das in Öster­reich übli­che war­me Mit­tag­essen (Schweins­bra­ten, Schnit­zel und Co.) ist für eine Rad­tour ein­fach unge­eig­net, vom Zeit­ver­lust beim War­ten auf die Bestel­lung, aufs Ser­vie­ren, aufs Abser­vie­ren, aufs Zah­len ein­mal

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  • Wien – Komár­no – Komárom

    Wien – Komár­no – Komárom

    Es soll ja Men­schen geben, die die Gera­de durch den Natio­nal­park Donau­au­en lie­ben. Gleich hin­ter der Schö­nau­er Furt rauf auf den Damm, dann eine sanf­te Links-Rechts-Kom­bi­na­ti­on und ab hier könn­te man Auto­pi­lot und Tem­po­mat auf­dre­hen und das Fahr­zeug ein­fach mal machen las­sen, wenn man der­ar­ti­ge Ein­rich­tun­gen denn auf einem Fahr­rad hät­te. Es geht dann rund

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