
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Dieser Blog fällt heute aus. Grund dafür ist eine Stellwerksstörung zwischen Wien Simmering und Wien Stadlau. Wir sind bemüht, möglichst rasch die planmässigen Post-Intervalle wieder herzustellen.

Heute haben wir uns angesehen, was unsere transdanubischen Nachbar*innen so an Radwegsoffensive bauen. Nicht das Transdanubien in Wien, dort wohnen wir ja selber, sondern das in Ungarn, das bekanntlich auf der anderen Seite der Donau liegt, d.h. südlich und westlich. Abgesehen von dem Teil des Landes zwischen der Kleinen und der Moson-Donau, der ja streng

Die heutige Tour besteht aus zwei Teilen: ein erster führt uns ins sonnige Burgenland zur Eröffnung der Eis-Saison auf der alten Brückenwaage in Parndorf. Um diese Jahreszeit hat Eis noch einen spürbaren kühlenden Effekt. Wir werden im Juli wehmütig daran denken, wenn wir bei mehr als 30 Grad eigentlich kein Eis mehr sehen können. Dann

Wer hat die Wiener Ringstrasse erbaut, das Parlament, die Oper, das Rathaus, die Universität? Kaiser Franz Joseph? Heinrich von Ferstel, Theophil Hansen, Friedrich von Schmidt und all die anderen grossen Architekten? Reiche Familien, die sich die Grundstückspreise leisten konnten? Nein, von all diesen Herrschaften wird niemand nach der Grundsteinlegung einen Stein in der Hand gehabt

März ist die schönste Zeit im Garten: das Hochbeet ist wieder gut gefüllt und der Frühbeetaufsatz montiert. Heute in der Früh habe ich dann gesät (Mangold, Spinat, Blattsalate, Radieschen) und jetzt gibt es 3 Wochen lang nichts zu tun als gelegentlich einen Blick unter die Haube zu werfen und regelmässig ein wenig zu giessen. Da

Seit einiger Zeit beobachte ich eine häufiger werdende, aber noch immer relativ seltene Spezies Radfahrer: den Radler mit – man kann es kaum anders sagen – Autoradio am Lenker. Natürlich ist ein Fahrrad kein Auto und die Radios sind nicht diese Dinger, mit dem in der rechten Hand („con l’autoradio sempre nella mano destra“) in

Auf einer unseren Standardtouren, der nach Retz mit Option auf Verlängerung nach Znojmo, hat sich seit letztem Jahr kaum etwas verändert. Wenn man mal davon absieht, dass ein winterlich-schlammiger Feldweg, wenn man mit dem Traktor darauf fährt, danach wie eine Kraterlandschaft aussieht und für den Radverkehr nur noch eingeschränkt empfehlenswert ist. Betroffen ist die landschaftlich

Wenn man von Wien gen Südosten fährt, wird es immer ein wenig wärmer und ein wenig sonniger. Das Obst wird früher reif und die Jahreszeiten starten mit einem kleinen Vorsprung, zumindest die Jahreszeiten, zu denen man gerne mit dem Rad in diese Richtung unterwegs ist. Man überquert die Leitha und bei Kittsee die letzten Schienen

Eigentlich hat unser Zentralgestirn ja eine sehr stabile Persönlichkeit. Man kann sich darauf verlassen, dass die Sonne auch am nächsten Tag wieder aufgehen wird. Da gibts kein „freut mich heute nicht“ oder „kann ich ja morgen auch noch erledigen, das mit dem Aufgehen, die Erde läuft mir ja nicht davon“ (wie sollte sie auch –

Die letzte grosse ungelöste Frage der Menschheit, genauer gesagt der Menschheit im öffentlichen Verkehr, ist diese: Warum setzen sich Menschen in der S‑Bahn auf den Toilettensitz? Damit meine ich nicht die Klobrille, auf die setzt sich freiwillig niemand. Die klappt man auch nicht hoch, was dann der Grund dafür ist, dass sich niemand draufsetzen mag,

Zwischen St. Andrä am Zicksee und Pamhagen habe ich im letzten Jahr mehrfach einen Feldhasen überfahren. Mit dem Fahrrad. Immer den gleichen. Er war aber eh schon tot und ich war an seinem Ableben nicht schuld. Irgendein Auto hatte ihn auf dem Gewissen, wie das leider zwischen den Feldern viel zu oft vorkommt und irgendwo

Es ist Jahreswechsel und wir haben tatsächlich das Johann-Strauß-Jahr überlebt. 2026 hat aber auch ein paar Jubiläen und Gedenktage für ins parat, musikalische: Franz Liszt (vielleicht wieder einmal ein Ausflug ins Mittelburgenland?), politische: Schlacht von Mohács (da waren wir schon) und die Unabhängigkeit der USA (da fahren wir nicht hin, aber man wird es auch