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Es war ein­mal ein Pho­to­graph mit einem Floh im Ohr: Nach­dem ihm die kom­pak­te, klei­ne, prak­ti­sche Kame­ra jah­re­lang gute Diens­te geleis­tet hat­te, woll­te er mehr. Mehr Kame­ra, mehr Objek­ti­ve, mehr Zube­hör. Mehr Kame­ra könn­te man auch mit einem Sta­tiv ver­wen­den, doch die sind in vie­len Muse­en und Kir­chen nicht ger­ne gese­hen. Aus der Hand ver­wa­ckelt man aber alles bei die­sen oft nicht opti­ma­len Licht­ver­hält­nis­sen und 40m Decken­ge­wöl­be derblitzt man auch nicht. Die Lösung heisst: Beanbag.

Der ers­te Bean­bag wur­de zu Weih­nach­ten über­reicht und bald war klar, dass das nicht nur ein Tool son­dern gleich­zei­tig ein Rei­se­ge­fähr­te und Mas­kott­chen sein wür­de. Das Mus­ter ist übri­gens auf Ravel­ry zu fin­den (https://www.ravelry.com/patterns/library/simons-crochet-cat), es wur­de nur ein wenig abge­wan­delt, und die Fül­lung besteht wirk­lich aus Bohnen.

Por­trait­fo­to­gra­phie Paler­mo 2017

Nach eini­gen Jah­ren wur­de es dem Pho­to­gra­phen zu viel: zu viel Kame­ra, zu viel Objek­tiv, zu viel Zeug zu schlep­pen. Ein neu­er Floh nahm Platz in sei­nem Ohr. Eine kom­pak­te Kame­ra muss­te her und nun war der Bean­bag viel zu gross und auch ziem­lich schwer. Gera­de noch recht­zei­tig wur­de ein klei­ne­rer Ersatz fer­tig, die letz­ten Nadel­sti­che der Augen­sti­cke­rei noch im Zug angebracht.

Der gröss­te Fan von “le chat” ist unse­re Nich­te, die das Tier­chen irgend­wann leih­wei­se zur Ver­fü­gung gestellt bekam als sie krank war. Naja, “leih” mal was einem Kind und nimm es ihm dann wie­der weg. Kei­ne Chan­ce – lie­ber noch­mal die Häkel­na­del ange­wor­fen. Zum Glück habe ich damals vor vie­len Jah­ren reich­lich von die­sem natur­weis­sen Garn gekauft…

les chats
les chats grup­pen­bild (v.l.n.r: Num­mer 3, Num­mer 1, Num­mer 2)

Ach ja: pas­send zum drit­ten Bean­bag gibt es jetzt auch wie­der einen neue Kame­ra. Die klei­ne, kom­pak­te, prak­ti­sche Kame­ra bie­tet näm­lich viel zu wenig Mög­lich­kei­ten und Zubehör 🙂