Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Einmal im Jahr ist es Zeit den alten Geheimrat zu zitieren, das gönne ich mir jetzt. Und dann gebe ich auch schon wieder Ruhe und erzähle von einer ereignisarmen Radfahrt nach Krems.
Wieder einmal haben wir vergessen, dass am Freitag Freitag ist. Wann sonst bitte soll denn Freitag sein, wenn nicht am Freitag, werdet ihr fragen. Und ausserdem: warum ist das wichtig? Naja, am Freitag kurz nach der Mittagszeit ist vor der grossen Moschee am Donauufer high life. Und warum merken wir uns das nicht und nehmen nicht das andere Ufer? Sonntag: high life vor den Kirchen, Freitag: high life vor den Moscheen – kann doch nicht so schwer sein. Scheinbar doch und so fahren wir zwischen den Moscheebesucher*innen und ihren Autos Slalom und haben es am nächsten Freitag wieder vergessen.
Und sonst so? Erwartbar viel los bis Greifenstein, erwartbar weniger danach. Uneinigkeit bezüglich der Hosenlänge bei den p.t. Radfahrenden und Uneinigkeit über die Frage des unangekündigten Windschattenfahrens. Wieder einmal. Dabei ist der Murmeltiertag auch schon wieder ein paar Wochen her und trotzdem grüsst es jedes Jahr wieder mit dieser unvergleichlichen Wiener Freundlichkeit.
Ach ja, die zweite Tullner Brücke haben wir auch mal getestet. Wenn man nicht besonderes Interesse an Radverkehrsfehlplanungen hat und gerne 180 Grad Kurven und steile Rampen fährt, ist man mit der alten Kastenbrücke besser bedient. Wir geben ihr ein Rating von 3 Punkten von 10 (1 Punkt dafür, dass sie vorhanden ist und 2 für den hübschen Namen „Rosenbrücke“).
Die Fotos











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