
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Es ist ja nicht so, dass in Znojmo am Sonntagnachmittag sonst die Hölle los ist, aber heute wirkt es schon besonders still als wir über den Platz fahren. Wir rumpeln über das Kopfsteinpflaster zur Brauerei und vorbei am Braugasthof. Hat der heute wirklich zu? Merkwürdig, aber dort wollten wir ohnehin nicht einkehren. Aber auch bei

Bedrohlich hat der Wetterbericht ausgesehen: ab dem frühen Nachmittag von Westen kommend ein Wolken- und Regenband, dazu dann ein von Südost auf West drehender Wind. Da geht sich keine richtig lange Tour aus, aber wenn man früh genug wegfährt (also für unsere Begriffe früh, so gegen 10), dann kann man versuchen dem Regen davon zu

Dieser Blog fällt heute aus. Grund dafür ist eine Stellwerksstörung zwischen Wien Simmering und Wien Stadlau. Wir sind bemüht, möglichst rasch die planmässigen Post-Intervalle wieder herzustellen.

Wer hat die Wiener Ringstrasse erbaut, das Parlament, die Oper, das Rathaus, die Universität? Kaiser Franz Joseph? Heinrich von Ferstel, Theophil Hansen, Friedrich von Schmidt und all die anderen grossen Architekten? Reiche Familien, die sich die Grundstückspreise leisten konnten? Nein, von all diesen Herrschaften wird niemand nach der Grundsteinlegung einen Stein in der Hand gehabt

März ist die schönste Zeit im Garten: das Hochbeet ist wieder gut gefüllt und der Frühbeetaufsatz montiert. Heute in der Früh habe ich dann gesät (Mangold, Spinat, Blattsalate, Radieschen) und jetzt gibt es 3 Wochen lang nichts zu tun als gelegentlich einen Blick unter die Haube zu werfen und regelmässig ein wenig zu giessen. Da

Seit einiger Zeit beobachte ich eine häufiger werdende, aber noch immer relativ seltene Spezies Radfahrer: den Radler mit – man kann es kaum anders sagen – Autoradio am Lenker. Natürlich ist ein Fahrrad kein Auto und die Radios sind nicht diese Dinger, mit dem in der rechten Hand („con l’autoradio sempre nella mano destra“) in

Auf einer unseren Standardtouren, der nach Retz mit Option auf Verlängerung nach Znojmo, hat sich seit letztem Jahr kaum etwas verändert. Wenn man mal davon absieht, dass ein winterlich-schlammiger Feldweg, wenn man mit dem Traktor darauf fährt, danach wie eine Kraterlandschaft aussieht und für den Radverkehr nur noch eingeschränkt empfehlenswert ist. Betroffen ist die landschaftlich

Vom Eise befreit sind Strom und BächeDurch des Frühlings holden, belebenden Blick;Im Tale grünet Hoffnungsglück;Der alte Winter, in seiner Schwäche,Zog sich in rauhe Berge zurück. Einmal im Jahr ist es Zeit den alten Geheimrat zu zitieren, das gönne ich mir jetzt. Und dann gebe ich auch schon wieder Ruhe und erzähle von einer ereignisarmen Radfahrt

Es ist Jahreswechsel und wir haben tatsächlich das Johann-Strauß-Jahr überlebt. 2026 hat aber auch ein paar Jubiläen und Gedenktage für ins parat, musikalische: Franz Liszt (vielleicht wieder einmal ein Ausflug ins Mittelburgenland?), politische: Schlacht von Mohács (da waren wir schon) und die Unabhängigkeit der USA (da fahren wir nicht hin, aber man wird es auch

Es war eine Schlammschlacht auf den Feldwegen, wie es das immer ist, wenn es um diese Jahreszeit einmal regnet. Sonne und Wind trocknen die dünne Schicht Gatsch nicht mehr auf, die entlang der March auf vielen Wegen liegt. Der sandig-feuchte Untergrund fühlt sich schwer an – oder sind das nur die Reiseräder, auf denen wir