Wien – Győr

⌴ 139.1km ⋅ ◿ 279hm ⋅ ◺ 319hm ⋅ ⤓ 107m ⋅ ⤒ 179m ⋅ ☀︎ 15°C ⋅ ◷ 7:05:43

Heu­te haben wir uns ange­se­hen, was unse­re trans­da­nu­bi­schen Nachbar*innen so an Rad­wegs­of­fen­si­ve bau­en. Nicht das Trans­da­nu­bi­en in Wien, dort woh­nen wir ja sel­ber, son­dern das in Ungarn, das bekannt­lich auf der ande­ren Sei­te der Donau liegt, d.h. süd­lich und west­lich. Abge­se­hen von dem Teil des Lan­des zwi­schen der Klei­nen und der Moson-Donau, der ja streng genom­men ein Intrad­a­nu­bi­en wäre (oder Inter­da­nu­bi­en? Lateiner*innen vor!), aber trotz­dem zu Trans­da­nu­bi­en gehört. Gera­de nicht Teil von Trans­da­nu­bi­en, aber gleich hin­ter der Gren­ze, ist der klei­ne Zip­fel Slo­wa­kei süd­lich der Donau, durch den man durch muss, wenn man so wie wir am Donau­rad­weg und dann über Kitt­see gen Osten fährt. Hier gibt es zwi­schen den Vor­or­ten Jarov­ce und Rusov­ce die andert­halb Kilo­me­ter lan­ge Bal­kan­stras­se (Bal­káns­ka), ein Stück Land­stras­se zwi­schen zwei Orts­ge­bie­ten, ger­ne genutzt von über­mo­to­ri­sier­ten Bra­tis­la­vaer SUV-Fah­ren­den für drin­gend not­wen­di­ge Über­hol­ma­nö­ver, mit denen man auf die­ser Stre­cke ganz sicher 2 Sekun­den gut machen kann. Min­des­tens. Das aber ist uns ab sofort völ­lig egal, denn man hat kei­ne Kos­ten und/oder Mühen gescheut, wie­der ein­mal die mit­tel­eu­ro­päi­schen Vor­rä­te an rotem Asphalt auf­ge­kauft, und auf bei­den Sei­ten je einen Rad­weg errich­tet. Endlich!

Die zwei­te Rad­wegs­of­fen­si­ve kommt etwa 20 Kilo­me­ter vor Győr. Hier gab es schon lan­ge einen Rad­weg, so lan­ge schon, dass er gut durch­wur­zelt und von bei­den Sei­ten schon wie­der von der Vege­ta­ti­on ein­ge­nom­men, von Jahr zu Jahr schmä­ler zu wer­den schien. Auch damit ist jetzt Schluss. Der Rad­weg geht jetzt wie­der als Rad­weg durch und bis auf den lan­des­ty­pi­schen gel­ben Mit­tel­strei­fen ist er auch schon fix und fer­tig. Sehr schön!

Jetzt, wo die Stre­cke weni­ger holp­rig ist, kann man die Auf­merk­sam­keit voll auf die Sehens­wür­dig­kei­ten der Regi­on len­ken, zum Bei­spiel auf das Kon­ter­fei des Fidesz-Kan­di­da­ten für die Wah­len nächs­te Woche, das hier an jedem Later­nen­pfahl hängt (und das ist nicht über­trie­ben). Dass es hier auch noch eine Oppo­si­ti­on gibt, möch­te man gar­nicht glau­ben. Aber zum Glück ent­schei­det die Zahl der Stim­men und nicht die der Pla­ka­te über den Aus­gang der Wahl und da sind wir schon sehr gespannt.

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    Wien – Győr

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Ein Kommentar zu „Wien – Győr“

  1. Thomas Wedekind

    „inter“ heißt dazwi­schen. Des­we­gen ist das Inter­net zwi­schen Net­zen und nicht in den Netzen.
    „intra“ heißt drin­nen. Des­we­gen heißt intra­ve­nös in die Vene rein, nicht zwi­schen den Venen.

    In Intrad­a­nu­bi­en wür­de man dann wohl baden gehen.

    LG und Schö­ne Ostern

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