Die heutige Tour besteht aus zwei Teilen: ein erster führt uns ins sonnige Burgenland zur Eröffnung der Eis-Saison auf der alten Brückenwaage in Parndorf. Um diese Jahreszeit hat Eis noch einen spürbaren kühlenden Effekt. Wir werden im Juli wehmütig daran denken, wenn wir bei mehr als 30 Grad eigentlich kein Eis mehr sehen können.
Dann ereignislos weiter nach Pamhagen und mit dem REX zurück nach Neusiedl am See. Dort mutiert der REX derzeit zu einer S‑Bahn und bleibt auf dem Weg nach Wien an jedem Heuhaufen stehen. Die Bewohner:innen der Heuhaufen wird das freuen, für uns hat es leider den Effekt, dass wir den Anschluss am Hauptbahnhof garantiert nicht erwischen und die S80 danach ebensowenig. Also rund 20 Minuten rumstehen am Bahnhof und dann mit dem REX‑8 nach Stadlau fahren? Zur Erinnerung: der REX‑8 ist diese komische Konstruktion mit alten Intercity-Waggons und einer slowakischen Lok, die uns solange erhalten bleiben wird bis das geplante Wagenmaterial geliefert ist. Im Grunde spricht ja auch nichts dagegen mit solchen Wagen zu fahren, allein sie sind nicht unbedingt für das schnelle Mitnehmen von Fahrrädern im Umland einer Grossstadt gemacht (zu wenige Plätze, die noch dazu Hänger sind).
Die Alternative zum REX‑8 heisst „selber fahren“ und so kommt die heutige Tour zu ihrem Teil 2. Natürlich fahren wir nicht auf der Schlachthausgasse, die noch immer Baustelle ist. Wir steigen lieber in Lanzendorf-Rannersdorf aus dem Zug aus und fahren über Schechat und die Donauinsel nach Hause. Ist geringfügig länger, dafür aber ruhiger und grüner, so ruhig und grün, dass wir auf der Donauinsel beim Ruderzentrum sogar noch auf ein gedankenvergessen grasendes Reh treffen.
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Wien – PamhagenLanzendorf – Wien

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