Wien – Břeclav

⌴ 92.2km ⋅ ◿ 216hm ⋅ ◺ 205hm ⋅ ⤓ 146m ⋅ ⤒ 171m ⋅ ☀︎ 6°C ⋅ ◷ 4:57:51

Es war eine Schlamm­schlacht auf den Feld­we­gen, wie es das immer ist, wenn es um die­se Jah­res­zeit ein­mal reg­net. Son­ne und Wind trock­nen die dün­ne Schicht Gatsch nicht mehr auf, die ent­lang der March auf vie­len Wegen liegt. Der san­dig-feuch­te Unter­grund fühlt sich schwer an – oder sind das nur die Rei­se­rä­der, auf denen wir heu­te unter­wegs sind? Die haben näm­lich Kot­flü­gel und wenn ich mir unse­re Bei­ne und die Räder so anschaue, dann ist so ein Kot­flü­gel schon eine sinn­vol­le Sache. Wenn ich hin und wie­der hin­ter einem Men­schen nach­fah­re, der kei­nen hat, dafür aber die­sen apar­ten brau­nen Strei­fen auf Hin­tern und Rücken, fra­ge ich mich immer, war­um in aller Welt irgend­je­mand die Seg­nun­gen die­ser Erfin­dung gegen feuch­tes Sit­zen ein­tauscht. Und dann schaue ich, dass ich die­sen Men­schen ganz ego­is­tisch überhole.

Im Moment geht die Son­ne gefühlt 3 Stun­den nach Son­nen­auf­gang schon wie­der unter. Lan­ge Tou­ren sind da nicht drin, also geht es nach Bře­clav, wo es auch mat­schig ist. Auf der Alter­na­tiv­stre­cke, die nicht durch den Schloss­park führt, herr­schen Bedin­gun­gen wie bei einem Cyclo­cross-Ren­nen und wir wis­sen jetzt wie­der, war­um wir die­se Vari­an­te sonst mei­den. Beein­druckt sind wir von einem Mann auf etwas, das ein Ein­rad 29er Moun­tain­bike zu sein scheint. Er sucht sich sehr gekonnt den Pfad zwi­schen den Pfüt­zen und schafft es so über dem Matsch zu schwe­ben, dass die neon­gel­be Far­be sei­ner Jacke noch erkenn­bar ist.

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