
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Es ist ja nicht so, dass in Znojmo am Sonntagnachmittag sonst die Hölle los ist, aber heute wirkt es schon besonders still als wir über den Platz fahren. Wir rumpeln über das Kopfsteinpflaster zur Brauerei und vorbei am Braugasthof. Hat der heute wirklich zu? Merkwürdig, aber dort wollten wir ohnehin nicht einkehren. Aber auch bei

Bedrohlich hat der Wetterbericht ausgesehen: ab dem frühen Nachmittag von Westen kommend ein Wolken- und Regenband, dazu dann ein von Südost auf West drehender Wind. Da geht sich keine richtig lange Tour aus, aber wenn man früh genug wegfährt (also für unsere Begriffe früh, so gegen 10), dann kann man versuchen dem Regen davon zu

Dieser Blog fällt heute aus. Grund dafür ist eine Stellwerksstörung zwischen Wien Simmering und Wien Stadlau. Wir sind bemüht, möglichst rasch die planmässigen Post-Intervalle wieder herzustellen.

Es war eine Schlammschlacht auf den Feldwegen, wie es das immer ist, wenn es um diese Jahreszeit einmal regnet. Sonne und Wind trocknen die dünne Schicht Gatsch nicht mehr auf, die entlang der March auf vielen Wegen liegt. Der sandig-feuchte Untergrund fühlt sich schwer an – oder sind das nur die Reiseräder, auf denen wir

Man sagt uns nach ein klein wenig ferrophil zu sein und vielleicht ist da auch ein klein wenig dran. Ganz sicher aber sind wir velophil, zumindest wenn uns nicht wie heute das Wetter einen (Regen)Strich durch die Rechnung macht. Eine letzte Tour auf ein Bier nach Brno hätte es werden sollen, doch am Thaya-Stausee ist

Stauseen sind praktisch, weil man sie einfach dort anlegen kann, wo man sie braucht. Zumindest früher ging das mal, dass man auch mal ein Dorf im Stausee versinken lassen konnte (z.B. bei Kaunas), heute hätte ziemlich sicher eine Bürgerinitiative berechtigte Bedenken. Und wenn so ein Stausee dann mal gebaut ist, erzeugt er einerseits Strom und

Um 19:30 ist es dann so weit, dass die Frage aller Fragen gestellt und beantwortet werden muss: Wo gehen wir heute hin essen? – Ich kenn da in der Gegend eigentlich nur ein Lokal. – Aha. Ist das weit? – Nicht sehr, nur ein Stück da nach hinten. – Und ist es gut? – Es

Ganz oben im Mühlviertel, im Dreiländereck Österreich-Tschechien-Bayern, spielt Adalbert Stifters „Hochwald“. Und auch wenn zu meiner Schulzeit die Lehrpläne noch nicht so streng waren und es daher möglich war Brecht und Bernhard zu lesen und zahlreiche Fahrten ins Burgtheater zu machen (R.I.P. Claus Peymann), ganz war es doch nicht vorgesehen dem 19. Jahrhundert und seiner

Zum Frühstück gleich ein Schloss, das hat man auch nicht alle Tage, und dann gleich so eines! Das Schloss Litomyšl ist ein bedeutender Renaissancebau, der fast komplett von Sgraffito bedeckt ist und da es obendrein ein Vierkanter ist, bedeutet das, dass es nicht nur eine Aussenmauer gibt, sondern auch noch eine Aussenmauer im Hof, die

Wegen „verspäteter Übergabe aus einem Nachbarland“ haben wir bei der Ankunft in Rybnik 10 Minuten Verspätung, eine Tatsache, auf die wir im Zug bei der Einfahrt in jeden Bahnhof nach der tschechisch-polnischen Grenze hingewiesen werden und bei jeder Ausfahrt auch und für den Fall, dass es irgendwer nicht mitgekriegt hat, auch noch dazwischen mehrfach. Das

Gerade als wir uns in Brno auf dem alten Marktplatz, dem Zelný trh (Krautmarkt), langsam auf den Weg zum Bahnhof machen, fällt das entscheidende Tor und wir sind die einzigen auf dem ganzen Platz, die es nicht gesehen haben. Vor uns steht nämlich der Parnassusbrunnen, ein sicher sehr sehenswertes Werk des grossen Barock-Architekten Johann Bernhard

Ich muss zugeben, die Tschechische Eisenbahn ist mir unheimlich. Nicht nur, dass sie von Prag nach Linz einen Nachtzugwagen mitnehmen, auch der Rest der Fahrt ist so wohlorganisiert, dass es einem als nolens volens Kunden von anderen Bahnunternehmen, z.B. der Deutschen Bahn, ganz flau wird. Es gibt Fahrradhänger im Waggon und zwar reichlich, die Hänger