Wien – Břeclav

⌴ 96.6km ⋅ ◿ 405hm ⋅ ◺ 407hm ⋅ ⤓ 142m ⋅ ⤒ 171m ⋅ ☀︎ 22°C ⋅ ◷ 4:34:40

Bedroh­lich hat der Wet­ter­be­richt aus­ge­se­hen: ab dem frü­hen Nach­mit­tag von Wes­ten kom­mend ein Wol­ken- und Regen­band, dazu dann ein von Süd­ost auf West dre­hen­der Wind. Da geht sich kei­ne rich­tig lan­ge Tour aus, aber wenn man früh genug weg­fährt (also für unse­re Begrif­fe früh, so gegen 10), dann kann man ver­su­chen dem Regen davon zu fah­ren. Kei­ne lan­gen Pau­sen, schnel­les Essen beim Gei­er in Gän­sern­dorf, kei­ne aus­ufern­den Foto-Halte. 

So gibt es heu­te auch nur ein Foto von der ehe­ma­li­gen Wehr­kir­che und ehe­ma­li­gen Wind­müh­le in Mark­graf­neu­siedl. An der Rui­ne die­ses Gebäu­des (ja, das ist nur eines) sind wir auch schon unzäh­li­ge Male vor­bei­ge­fah­ren und haben es doch glatt über­se­hen. Das liegt dar­an, dass es sich aus unse­rer nor­ma­len Rich­tung hin­ter einer rie­si­gen Thu­ja ver­steckt. Die muss aber irgend­wann in den letz­ten 200 Jah­ren so gewu­chert sein und war 1809 ganz sicher noch nicht da, sonst hät­te die Wehr­kir­chen-Wind­müh­len-Rui­ne bei der Schlacht am Wagram nicht als Kom­man­do­zen­tra­le und Aus­sichts­punkt die­nen kön­nen. Ein Aus­sichts­punkt, von dem aus man in eine Rich­tung nichts sieht, ist näm­lich eher nur so mit­tel­mäs­sig brauchbar.

So ist es uns tat­säch­lich gelun­gen mit den ers­ten Regen­trop­fen in Bře­clav ein­zu­fah­ren. Aus dem Plan schnell im Super­markt noch ein­zu­kau­fen und dann Kaf­fee und Kuchen am Bahn­hof zu genies­sen wur­de beim Blick aus der Tür ein fer­ti­ger Honig­ku­chen und auch der Kaf­fee – reden wir bes­ser nicht davon. Aber immer­hin: wir sind nicht nass geworden

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