Wien – Bra­tis­la­va – Győr

⌴ 143.7km ⋅ ◿ 556hm ⋅ ◺ 598hm ⋅ ⤓ 109m ⋅ ⤒ 186m ⋅ ☀︎ 22°C ⋅ ◷ 6:41:18

Heu­te waren die Expert*innen für gesun­de Ernäh­rung auf Rad­tou­ren für euch in der Slo­wa­kei und in Ungarn unter­wegs und haben getes­tet. Zuerst eine Art Nutel­la mit Kokos­flo­cken aus der Tube: schmeckt genau so, wie es sich anhört, braun, pick­süss und eben mit Kokos­flo­cken drin. Und dann nach über 140 km am Bahn­hof, halb aus­ge­hun­gert und mit gera­de mal 10 Minu­ten Zeit zur Beschaf­fung von Kalo­rien ein 7days Crois­sant mit Oreo-Fül­lung. Mal eine Fra­ge ganz unter uns, lie­be Leser*innen, und ich ver­spre­che auch, dass ich es nicht wei­ter­sa­ge, aber es inter­es­siert mich wirk­lich: gibt es eigent­lich irgend­wen, dem 7days Crois­sants wirk­lich schme­cken? Ich mei­ne wirk­lich schme­cken. Ja, ok, es gibt sie an jeder Tank­stel­le zu kau­fen, sie sind prak­tisch und ver­hin­dern den unmit­tel­bar bevor­ste­hen­den Hun­ger­tod, aber gibt es sonst noch Grün­de eines zu kaufen?

Man merkt, dass heu­te nicht viel los war bei uns. Wir haben mal wie­der die fades­te Rad­stre­cke Mit­tel­eu­ro­pas getes­tet, den Gabčí­ko­vo Kanal auf der Nord­sei­te. Sie ist noch immer lang­wei­lig: rechts Was­ser in einer Beton­wan­ne, links Fel­der und ein paar klei­ne Orte, der Rad­weg ver­läuft oben auf dem von Kilo­me­ter zu Kilo­me­ter höher wer­den­den Damm. Immer­hin gibt es Rücken­wind. Die letz­ten Kilo­me­ter in Ungarn sind ein wenig abwechs­lungs­rei­cher, aber auch lan­des­ty­pisch etwas rum­pe­lig. Was die­ses The­ma anlangt, gewinnt aber der Zug auf der Rück­fahrt. Im Rail­jet um 19:02 ist der Wagen mit den Rad­ab­stell­plät­zen kaputt und abge­sperrt, also neh­men wir die unga­ri­sche Alter­na­ti­ve von der MÁV eine Stun­de davor. Unser Wagen beginnt bei etwa 140 km/h so zu vibrie­ren, dass man die Geträn­ke auf dem Tisch fest­hal­ten muss, sonst hüp­fen sie von der Plat­te, und alle Fahr­gäs­te wer­fen ein­an­der besorg­te Bli­cke zu und sicher­heits­hal­ber einen Blick nach oben auf die Gepäck­ab­la­ge. Hof­fent­lich wird da nicht irgend­wann mal jemand von einem her­un­ter­fal­len­den Kof­fer erschla­gen. Wir wol­len es eher nicht aus­pro­bie­ren und hof­fen auf eine bal­di­ge Repa­ra­tur des feh­len­den Wagens im Railjet.

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