Heute waren die Expert*innen für gesunde Ernährung auf Radtouren für euch in der Slowakei und in Ungarn unterwegs und haben getestet. Zuerst eine Art Nutella mit Kokosflocken aus der Tube: schmeckt genau so, wie es sich anhört, braun, picksüss und eben mit Kokosflocken drin. Und dann nach über 140 km am Bahnhof, halb ausgehungert und mit gerade mal 10 Minuten Zeit zur Beschaffung von Kalorien ein 7days Croissant mit Oreo-Füllung. Mal eine Frage ganz unter uns, liebe Leser*innen, und ich verspreche auch, dass ich es nicht weitersage, aber es interessiert mich wirklich: gibt es eigentlich irgendwen, dem 7days Croissants wirklich schmecken? Ich meine wirklich schmecken. Ja, ok, es gibt sie an jeder Tankstelle zu kaufen, sie sind praktisch und verhindern den unmittelbar bevorstehenden Hungertod, aber gibt es sonst noch Gründe eines zu kaufen?
Man merkt, dass heute nicht viel los war bei uns. Wir haben mal wieder die fadeste Radstrecke Mitteleuropas getestet, den Gabčíkovo Kanal auf der Nordseite. Sie ist noch immer langweilig: rechts Wasser in einer Betonwanne, links Felder und ein paar kleine Orte, der Radweg verläuft oben auf dem von Kilometer zu Kilometer höher werdenden Damm. Immerhin gibt es Rückenwind. Die letzten Kilometer in Ungarn sind ein wenig abwechslungsreicher, aber auch landestypisch etwas rumpelig. Was dieses Thema anlangt, gewinnt aber der Zug auf der Rückfahrt. Im Railjet um 19:02 ist der Wagen mit den Radabstellplätzen kaputt und abgesperrt, also nehmen wir die ungarische Alternative von der MÁV eine Stunde davor. Unser Wagen beginnt bei etwa 140 km/h so zu vibrieren, dass man die Getränke auf dem Tisch festhalten muss, sonst hüpfen sie von der Platte, und alle Fahrgäste werfen einander besorgte Blicke zu und sicherheitshalber einen Blick nach oben auf die Gepäckablage. Hoffentlich wird da nicht irgendwann mal jemand von einem herunterfallenden Koffer erschlagen. Wir wollen es eher nicht ausprobieren und hoffen auf eine baldige Reparatur des fehlenden Wagens im Railjet.
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