Wien – Znojmo

⌴ 133.3km ⋅ ◿ 847hm ⋅ ◺ 733hm ⋅ ⤓ 155m ⋅ ⤒ 311m ⋅ ☀︎ 18°C ⋅ ◷ 6:43:51

März ist die schöns­te Zeit im Gar­ten: das Hoch­beet ist wie­der gut gefüllt und der Früh­be­e­t­auf­satz mon­tiert. Heu­te in der Früh habe ich dann gesät (Man­gold, Spi­nat, Blatt­sa­la­te, Radies­chen) und jetzt gibt es 3 Wochen lang nichts zu tun als gele­gent­lich einen Blick unter die Hau­be zu wer­fen und regel­mäs­sig ein wenig zu gies­sen. Da man aber nicht den gan­zen Tag im Gar­ten sit­zen und den Radies­chen beim Wach­sen zuse­hen kann, haben wir heu­te die Rei­se- mit den Renn­rä­dern ver­tauscht und eine Tour nach Znoj­mo unter­nom­men. Ziel war ein Sun­dow­ner auf der Ter­ras­se über der Tha­ya und wir haben es fast geschafft: die Son­ne war bei unse­rer Ankunft astro­no­misch noch nicht unter­ge­gan­gen, aber schon hin­ter den Hügeln ver­schwun­den. Punkt­lan­dung knapp ver­passt. Das Bier gabs aber trotzdem.

Beim Ein­kauf fürs Abend­essen im Zug kann ich dann der Ver­su­chung nicht wider­ste­hen. Das „Kauf­land“ hat näm­lich etwas, mit dem man eine der angeb­lich geni­als­ten Erfin­dun­gen der Mensch­heit her­stel­len kann: es gibt dort eine Maschi­ne zur Her­stel­lung von geschnit­ten Brot. Also Brot­laib geschnappt und ran an die Maschi­ne. Die­ses Ding ist fast so gross wie eine Wasch­ma­schi­ne und zwar nur auf Tsche­chisch beschrif­tet, aber eigent­lich dep­pen­si­cher. Dach­te ich. Brot rein, Deckel zu, 8, 10 oder 12 mm Schei­ben­di­cke wäh­len, Start­knopf drü­cken, und wenn es fer­tig ist, geschnit­ten Brot ent­neh­men. Theo­re­tisch wun­der­bar. Prak­tisch nicht ganz so, wenn das Brot noch frisch und warm ist. Das lässt sich nicht rich­tig schnei­den und die Schei­ben kle­ben dann auch noch untrenn­bar anein­an­der und reis­sen in der Mit­te beim Tren­nen. Viel­leicht wäre das auch auf der Maschi­ne gestan­den: „Kein heis­ses Misch­brot ein­fül­len“, so ähn­lich wie auf allen Kolo­nia­k­ü­beln seit Urzei­ten zu lesen ist „Kei­ne heis­se Asche ein­fül­len“. Das steht da sicher drauf. Auf Tschechisch.

Zum Glück war aus­ser uns eh nie­mand im Zug, der uns beim Essen von löch­ri­gem Brot mit Lip­tau­er zuge­se­hen hät­te. Es war kein schö­ner Anblick.

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