Wien – Bratislava

⌴ 81.2km ⋅ ◿ 229hm ⋅ ◺ 247hm ⋅ ⤓ 132m ⋅ ⤒ 182m ⋅ ☀︎ 8°C ⋅ ◷ 4:24:42

Die letz­te gros­se unge­lös­te Fra­ge der Mensch­heit, genau­er gesagt der Mensch­heit im öffent­li­chen Ver­kehr, ist die­se: War­um set­zen sich Men­schen in der S‑Bahn auf den Toi­let­ten­sitz? Damit mei­ne ich nicht die Klo­bril­le, auf die setzt sich frei­wil­lig nie­mand. Die klappt man auch nicht hoch, was dann der Grund dafür ist, dass sich nie­mand drauf­set­zen mag, aber das ist eine ande­re Geschich­te. Nein, ich mei­ne den Klapp­sitz gegen­über der Toi­let­ten­tür. Selbst wenn nur eine ein­zi­ge Per­son im Zug ist, die damit fast (ich sage: fast) den Luxus eines Salon­wa­gens geniesst, so sitzt die­se Per­son mit einer Wahr­schein­lich­keit von 78% auf die­sem Klapp­sitz und damit mit einer Wahr­schein­lich­keit von nahe­zu 100% der nächs­ten ein­stei­gen­den Per­son, die sich somit einen ande­ren Sitz­platz suchen und an der Toi­let­te vor­bei­quet­schen muss, im Weg. Sobald dann Kin­der­wa­gen oder Fahr­rä­der kom­men, muss der Toi­let­ten­sit­zer den Platz dann ohne­hin räu­men. Selbst­ver­ständ­lich unter Mur­ren. Also: war­um übt das Heisl in der S‑Bahn solch eine gera­de­zu magne­ti­sche Wir­kung aus? Eine Ant­wort las­se ich aber nicht gel­ten, näm­lich die, dass man gleich bei der Tür bleibt, weil man ja nicht weit fährt. Ja, natür­lich nicht! Nie­mand fährt in der S 80 weit, das ist ja eine S‑Bahn und nicht die Trans­si­bi­ri­sche Eisenbahn.

Wir fah­ren heu­te auch nicht weit. Wir sind nach dem ekel­haf­ten Wet­ter der letz­ten Wochen noch ein wenig aus der Übung, aber immer­hin: wir haben sie gese­hen! Nach einem Monat des eisi­gen Nebel­sup­pen­grau­ens kön­nen wir mel­den, dass die Son­ne noch exis­tiert und in etwa ab Bruck an der Lei­tha durch­gän­gig zu sehen war. Für alle, die sich nicht mehr erin­nern kön­nen, was das genau war, die­se „Son­ne“, haben wir sogar ein Bild davon ange­hängt. Und damit ist die Sai­son 2026 eröffnet.

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