Eigentlich hat unser Zentralgestirn ja eine sehr stabile Persönlichkeit. Man kann sich darauf verlassen, dass die Sonne auch am nächsten Tag wieder aufgehen wird. Da gibts kein „freut mich heute nicht“ oder „kann ich ja morgen auch noch erledigen, das mit dem Aufgehen, die Erde läuft mir ja nicht davon“ (wie sollte sie auch – bei der Gravitation?). Die Kehrseite davon ist, dass man sich auch darauf verlassen kann, dass sie zu bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten nicht aufgeht. Leider gehört Wien im Winter bekanntermassen zu dieser letzteren Kategorie von Orten, doch wir haben Glück, die „Sonnenseite Österreichs“, so die burgenländische Tourismuswerbung, ist nur eine kleine Radtour entfernt. Beim schnellen Mittagessen vor der Bäckerei Naglreiter in Parndorf frieren wir noch, doch schon der Bahnhof Parndorf Ort liegt in der Sonne und das bleibt auch so bis wir in Pamhagen in den Zug einsteigen.
Damit ist mit den Bahnhofskilometern der erste 100er der Saison abgehakt auch sonst gibt es gute Neuigkeiten: der REX ist nämlich wieder pünktlicher geworden, was bedeutet, dass man einen Anschluss von 4 Minuten realistisch erreichen kann. Die ÖBB wollen es uns aber nicht allzu leicht machen und lassen den einen Zug auf 5 A‑B ankommen und den anderen auf 4 D‑E abfahren. Sollte 200 Meter Bahnsteigsprint mit Radschuhen jemals olympisch werden, gehören wir sicher zu den Anwärter*innen auf eine Medaille.
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