Wien – Brno

⌴ 145.5km ⋅ ◿ 618hm ⋅ ◺ 568hm ⋅ ⤓ 159m ⋅ ⤒ 302m ⋅ ◷ 8:03:30

Stau­seen sind prak­tisch, weil man sie ein­fach dort anle­gen kann, wo man sie braucht. Zumin­dest frü­her ging das mal, dass man auch mal ein Dorf im Stau­see ver­sin­ken las­sen konn­te (z.B. bei Kau­nas), heu­te hät­te ziem­lich sicher eine Bür­ger­initia­ti­ve berech­tig­te Beden­ken. Und wenn so ein Stau­see dann mal gebaut ist, erzeugt er einer­seits Strom und ande­rer­seits Spass oder man kann am Ufer sit­zen und stun­den­lang die Angel ins Was­ser hän­gen las­sen, was ver­mut­lich auch eine Form von Spass ist, wenn auch weni­ger für die Fische. Spass für alle gibt es hin­ge­gen auf unse­rer heu­ti­gen Vari­an­te am Tha­ya-Stau­see bei Nové Mlý­ny, in Form eines rie­si­gen Frei­zeit­are­als mit zahl­rei­chen Was­ser­rut­schen (ich habe beim Vor­bei­fah­ren min­des­tens 6 gezählt, lt. Web­sei­te des „Aqua­park Mora­via“ sind es noch ein paar mehr). Mein inne­res Kind hät­te jetzt gros­se Lust auf Wasserrutschen!

So zu fah­ren bedeu­tet ein paar Kilo­me­ter mehr, dafür aber muss man nicht die am Wochen­tag noch stär­ker befah­re­ne Stras­se, die Ver­län­ge­rung der A5, que­ren. Statt­des­sen bekommt man einen Damm-Rad­weg am satt grü­nen Ufer und einen erstaun­lich natür­lich wir­ken­den See. Wenn die Bäu­me dann mal den Blick auf das Was­ser frei geben, sieht man auch eine klei­ne Kir­che mit­ten im See auf einer Insel. Ja, auch hier ist tat­säch­lich ein Dorf im Stau­see unter­ge­gan­gen und die Kir­che ist der letz­te Rest davon.

Die zwei­te Opti­mie­rung der Stre­cke ins Zen­trum von Brno haben wir nicht eigens gesucht, heu­te aber trotz­dem gefun­den. Zu Ver­dan­ken haben wir sie ver­mut­lich der dor­ti­gen Stadt­ver­wal­tung, die end­lich eine gefühlt seit 10 Jah­ren gesperr­te Brü­cken­durch­fahrt wie­der geöff­net hat. Jetzt müs­sen wir nicht mehr das Rad über ein paar alte Glei­se heben und dann umständ­lich auf dem Geh­steig (ja, das gehört so) über eine stark befah­re­ne Kreu­zung fah­ren, son­dern kön­nen ein­fach gera­de­aus einen neu­en Rad­weg nut­zen. Dass wir das noch erle­ben dür­fen! Es könn­te aber sein, dass die­se Herr­lich­keit nicht von lan­ger Dau­er ist, denn Brno hat in die­ser Gegend gros­se Din­ge vor. Es wird näm­lich in den nächs­ten Jah­ren ein kom­plett neu­er Haupt­bahn­hof errich­tet, der den zwar zen­trums­nä­he­ren, aber irgend­wie unprak­ti­schen aus den ers­ten Jah­ren des 20. Jhdts. ablö­sen wird. Dar­über, ob man das machen will und wie, dis­ku­tiert man in Brno schon seit rund 100 Jah­ren, also wird es eh lang­sam Zeit. 

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Ein Kommentar zu „Wien – Brno“

  1. Ich mag Kofo­la sehr gern.

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