
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Die heutige Tour besteht aus zwei Teilen: ein erster führt uns ins sonnige Burgenland zur Eröffnung der Eis-Saison auf der alten Brückenwaage in Parndorf. Um diese Jahreszeit hat Eis noch einen spürbaren kühlenden Effekt. Wir werden im Juli wehmütig daran denken, wenn wir bei mehr als 30 Grad eigentlich kein Eis mehr sehen können. Dann

Eigentlich hat unser Zentralgestirn ja eine sehr stabile Persönlichkeit. Man kann sich darauf verlassen, dass die Sonne auch am nächsten Tag wieder aufgehen wird. Da gibts kein „freut mich heute nicht“ oder „kann ich ja morgen auch noch erledigen, das mit dem Aufgehen, die Erde läuft mir ja nicht davon“ (wie sollte sie auch –

Zwischen St. Andrä am Zicksee und Pamhagen habe ich im letzten Jahr mehrfach einen Feldhasen überfahren. Mit dem Fahrrad. Immer den gleichen. Er war aber eh schon tot und ich war an seinem Ableben nicht schuld. Irgendein Auto hatte ihn auf dem Gewissen, wie das leider zwischen den Feldern viel zu oft vorkommt und irgendwo

Im Winter sind die Bäume viel höher als im Sommer, sogar das Schilf am Neusiedler See wirft Schatten, in dem man im Juli einen ganzen Schanigarten unterbringen könnte. Doch wer wollte sich dort im Dezember hinsetzen, zu einer Jahreszeit, wo das Maximum an Outdoor-Gastronomie ein Glühwein am Christkindlmarkt ist und den trinkt man bekanntlich im

Wenn alles klappt, haben wir ab Mittwoch oder Donnerstag endlich eine Midlife Crisis. Ihr seid damit aber ein wenig spät dran, höre ich euch jetzt sagen, und ihr habt damit ja auch Recht, denn wir haben jetzt doch schon ein paar Monate darauf gewartet. Und wie wird sich diese Midlife Crisis äussern? Da wir einen

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über den Zug zwischen Wien und Bratislava gemeckert. Das ist der mit den alten Garnituren, die diese berüchtigten Loch-im-Boden-Toiletten haben, die im Fall des REX‑8 auch noch in mindestens 3 Wagen unversperrbar waren. Dass das schon ein wenig peinlich ist, dürfte bei der ÖBB inzwischen auch irgendwem

Heute ist der Tag, der uns am Freitag versprochen worden ist: windstill und zu warm für die Winterpanier. Dazu strahlend blauer Himmel, die Sonne glitzert auf dem feuchten Boden des Radwegs und blitzt in den über die ganze Breite verstreuten Überresten einer Wodkaflasche. Und schon haben wir den Scherben auf. Also eigentlich nicht auf, sondern

Es ist kalt. Es ist hochneblig. Die Sonne geht um 16:04 unter. Es ist November. Wir fahren mit dem Rad nach Pamhagen, weil was will man bei diesem Wetter sonst tun? Im Zug zurück sehen wir, was andere Leute bei diesem Wetter so tun: sie steigen in Parndorf mit grossen Papiersackerln in den Zug, denn

Ins Burgenland. Schon wieder. Aber auch, wenn man schon zig mal um den Neusiedlersee gefahren ist oder zumindest ein Stück davon, und die Gegend eigentlich schon kennen sollte, lassen sich Dinge entdecken, an denen man bisher immer vorbei gefahren ist. Heute war das Rust, eine kleine Stadt am See, die man nicht googeln kann. Versucht

Es gibt Tage, an denen passiert einfach garnichts. Da nehme ich mir als Texterin dann einfach mal frei. Hitzefrei.

Da hinten in Ungarn ist es schon ziemlich unangenehm grau und auch wenn das Gewitter erst für 18:40 angekündigt ist, sitzen wir lieber jetzt trocken im Zug als unser Glück zu versuchen. Was, wenn dann um 18:25 schon das Wetter vor der Tür steht „es stört euch eh nicht, wenn ich schon da bin? Ja,

Gestern noch waren die Wege entlang der unteren Neuen Donau überflutet und wie die Lobau ausgesehen hat, sieht man im gestrigen Blog. Heute fahren wir zur Abwechslung in eine bekannt besonders trockene Gegend, das Burgenland, die „Sonnenseite Österreichs“. Schon auf der Überfahrt über das Kraftwerk Freudenau merkt man den mediterranen Einfluss oder den der Puszta