Kategorie: Urlaub

  • Tag 4: Ban­s­ká Bystri­ca – Vlkolínec – Lip­tovs­ký Mikuláš

    Tag 4: Ban­s­ká Bystri­ca – Vlkolínec – Lip­tovs­ký Mikuláš

    Wären wir heu­te in die ande­re Rich­tung gefah­ren, wir hät­ten wohl umkeh­ren müs­sen. Der Grund dafür wären meh­re­re Kilo­me­ter Stau gewe­sen, die sich auf der Nord­sei­te der Nie­de­ren Tatra den Berg hin­auf geschleppt haben. Wir haben von die­sem Stau auch ein wenig mit­be­kom­men, weil er ja nicht umsonst ent­stan­den ist. Nein, gar­nicht umsonst, son­dern ver­mut­lich

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  • Tag 3: Levice – Ban­s­ká Bystrica

    Tag 3: Levice – Ban­s­ká Bystrica

    Es war zwar der Hron, der das Fluss­tal, in dem wir heu­te lang­sam berg­auf fah­ren, geschaf­fen hat, aber an man­chen Stel­len ist der Fluss neben Eisen­bahn, Auto­bahn und der alten Land­stras­se nur noch Gast in sei­nem eige­nen Haus. Für uns Rad­fah­ren­de ist das aber güns­tig, denn die Land­stras­se gehört heu­te fast uns allein, soll hei­sen

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  • Tag 2: Trna­va – Levice

    Tag 2: Trna­va – Levice

    Kennt ihr Levice? Wir bis ges­tern auch nicht, als wir ein Quar­tier für heu­te Nacht gesucht haben. Ein Zim­mer haben wir gefun­den und zwar in einem Jugenstil­ho­tel am Haupt­platz der Stadt. Das Gebäu­de wur­de 1907 schon als Hotel errich­tet und von einer jüdi­schen Fami­lie geführt, die fast zur Gän­ze in der Sho­ah ermor­det wur­de. Nur

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  • Tag 1: Wien – Trnava

    Tag 1: Wien – Trnava

    Über die March führt bei Angern kei­ne Brü­cke, son­dern nur eine Fäh­re, aber das war nicht immer so. Es gab bis 1711 eine, sagt ein Text im Schau­fens­ter der lez­ten Grenz­sta­ti­on, aber wor­an die zugrun­de gegan­gen ist, steht nicht dort. Die letz­te Brü­cke hat den Zwei­ten Welt­krieg nicht über­lebt, danach war dann kein Bedarf mehr,

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  • Tag 23: Szé­kes­fehérvár – Bratislava

    Tag 23: Szé­kes­fehérvár – Bratislava

    Den Move von Szé­kes­fehérvár nach Poz­so­ny haben die unga­ri­schen Köni­ge unfrei­wil­lig gemacht, weil ihnen die alte Krö­nungs­stät­te abhan­den gekom­men ist. Wir hin­ge­gen sind die knapp 180 km bis ins heu­ti­ge Bra­tis­la­va frei­wil­lig gefah­ren, also zumin­dest die zwei­te Hälf­te. Die ers­te bis Györ muss man de fac­to sel­ber fah­ren, wenn man eine halb­wegs brauch­ba­re Zug­ver­bin­dung haben

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  • Tag 22: Rácke­ve – Székesfehérvár

    Tag 22: Rácke­ve – Székesfehérvár

    Das Früh­stück ver­söhnt mich fast mit dem ver­patz­ten gest­ri­gen Abend­essen, sie kön­nen es ja doch hier im Hotel. Das ‘fast’ kommt von der Cof­fee-Slot­ma­chi­ne, die mir bei jedem Druck auf die mit ‘Cap­puc­ci­no’ beschil­der­te Tas­te etwas ande­res aus­spuckt: Espres­so, Ver­län­ger­ten, heis­se Scho­ko­la­de und ja, ein­mal gibts auch einen Cap­puc­ci­no. Letz­te­rer ist ein klas­si­scher Fall von

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  • Tag 21: Kec­s­ke­mét – Ráckeve

    Tag 21: Kec­s­ke­mét – Ráckeve

    Nach der hüb­schen Stat Kec­s­ke­mét ges­tern heu­te ein Well­ness-Hotel in der Klein­stadt Rácke­ve und was soll man sagen? Wir schau­en uns in Zukunft wie­der irgend­wel­che Dorf­kir­chen und Sta­tu­en aus irgend­wel­chen Befrei­ungs­krie­gen an und wenns nichts ande­res gibt, dann halt einen Fried­hof – immer noch span­nen­der als Well­ness. Noch dazu Well­ness in der Vor­sai­son, wo die

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  • Tag 20: Szol­nok – Kecskemét

    Tag 20: Szol­nok – Kecskemét

    Etwa 15 Kilo­me­ter vor dem Ziel endet der Rad­weg plötz­lich an einem Kreis­ver­kehr. Belags­ar­bei­ten auf der Stras­se und der Rad­weg wird zuerst als Zufahrt für die Bau­stel­len­fahr­zeu­ge ver­wen­det und dann ist er kaputt wird auf der gan­zen Län­ge neu gemacht. Also raus auf die nagel­neue Fahr­bahn und nach etwa einem Kilo­me­ter wis­sen wir, war­um hier

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  • Tag 19: Tis­za­für­ed – Szolnok

    Tag 19: Tis­za­für­ed – Szolnok

    Der heu­ti­ge Tag beginnt nicht gut: es reg­net aus Schaf­feln, es giesst aus Eimern und es schüt­tet aus Kübeln. So viel Was­ser ist auch in etwa im Früh­stücks­kaf­fee, der unge­lo­gen der graus­lichs­te Kaf­fee war, den ich in den letz­ten Jah­ren getrun­ken habe. Und ich habe viel Kaf­fee getrun­ken! Gegen Blüm­chen­kaf­fee aus der Hotel­ma­schi­ne ist ein

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  • Tag 18: Eger – Tiszafüred

    Tag 18: Eger – Tiszafüred

    22 Grad sind zu wenig, sagt Ulrich, er hat das Warm­was­ser­be­cken dane­ben vor­ge­zo­gen. Ich war zwar ganz kurz im Sport­be­cken, aber eigent­lich nur um sagen zu kön­nen, dass ich drin war. Wir sind hier in einem Ther­men­ho­tel am Theiss-Stau­see und das auch noch in der Vor­sai­son. Essen bis 21 Uhr (es gab schon Tage, da

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  • Tag 17: Mis­kolc – Eger

    Tag 17: Mis­kolc – Eger

    Wal­len­stein war nie in Eger, er wur­de hier nicht ermor­det und liegt hier auch nicht begra­ben. Dies ist kei­ne his­to­ri­sche Sen­sa­ti­on und kei­ne Wider­le­gung Schil­lers, es gibt schlicht zwei Städ­te mit die­sem Namen. Die eine, die mit Wal­len­stein, heisst heu­te Cheb und liegt im Nord­wes­ten Tsche­chi­ens, in der ande­ren, der unga­ri­schen, befin­den wir uns heu­te

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  • Tag 16: Tokaj – Miskolc

    Tag 16: Tokaj – Miskolc

    End­lich mal wie­der Rücken­wind, nach gefühl­ten 2 Wochen gegen den Nord­wind bewe­gen wir uns end­lich nach Wes­ten und der Wind folgt uns durch die Hügel hin­ter Tokaj. Bis auf die ers­ten Kilo­me­ter sind wir die­se Stre­cke schon mal vor 2 Jah­ren gefah­ren, damals aber in die ande­re Rich­tung, d.h. von Mis­kolc in Rich­tung Košice, wo

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