Tag 14: Košice – Čier­na nad Tisou

Heu­te geht es wei­ter nach Osten – (fast) bis ans Ende der EU. Košice ver­las­sen ist immer mit ori­gi­nel­len Rad­we­gen und/oder viel Ver­kehr ver­bun­den. Nach der ers­ten Berg­wer­tung nimmt der Ver­kehr aber deut­lich ab und irgend­wann sind wir fast allei­ne auf den Stra­ßen. Wir fol­gen im wesent­li­chen der Bahn­li­nie von Košice nach Čop in der Ukrai­ne. Dabei begeg­nen wir auch der Stre­cke in rus­si­scher Breit­spur, die ein­mal nach Wien hät­te ver­län­gert wer­den sol­len (was mitt­ler­wei­le eh begra­ben wurde).

Auf der ande­ren Sei­te der Hügel kom­men wir in den slo­wa­ki­schen Teil des Wein­bau­ge­bie­tes um Tokaj – wie­der eines für unse­re Leis­te. Danach aber ändert sich der Cha­rak­ter der Land­schaft kom­plett: es wird so rich­tig flach. Das Ein­zugs­ge­biet der Theiß bil­det hier eine Tief­ebe­ne zwi­schen den Kar­pa­ten und der Tatra.

Schließ­lich errei­chen wir Čier­na nad Tis­ou, den Bahn­hof am Ende der EU, der aber ein wenig wie ein Bahn­hof am Ende der Welt wirkt. Hier endet das Netz der euro­päi­schen Nor­mal­spur und die rus­si­sche Breit­spur beginnt. Daher muss hier viel umge­la­den wer­den. Wir buchen ein Ticket für den schnel­len Zug zurück nach Košice. Nur zur vor­ge­se­hen Abfahrts­zeit ist weit und breit kein Zug (er soll­te aus der Ukrai­ne kom­men). Auch der Mit­ar­bei­ter der ZSSK ver­weist und auf den nächs­ten Zug eine Stun­de spä­ter. Als wir uns schon in unser Schick­sal gefügt haben, taucht mit rund 15 Minu­ten Ver­spä­tung doch noch ein Die­sel­trieb­wa­gen älte­rer Bau­art auf. Wir stei­gen ein, par­ken unse­re Räder irgend­wo hin und kom­men nach einer sehr holp­ri­gen Stun­de gut in Košice an. Inter­na­tio­na­ler Eisen­bahn­ver­kehr ist immer noch ein Abenteuer.

Die Fotos

Die Stre­cke

Total distance: 111.92 km
Max ele­va­ti­on: 446 m
Min ele­va­ti­on: 95 m
Total clim­bing: 1018 m
Total descent: ‑1129 m
Total time: 06:44:04
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