Wien – Marchegg

⌴ 116.4km ⋅ ◿ 360hm ⋅ ◺ 369hm ⋅ ⤓ 135m ⋅ ⤒ 217m ⋅ ◷ 6:37:03

Der Wet­ter­be­richt sagt, dass es heu­te „West­wind mit Spit­zen von 40 bis 60 km/h“ gibt, also fah­ren wir nach Osten. Wir geben es zu: im Zwei­fels­fall lie­ber mit dem Wind. Es heisst zwar, dass Gegen­wind den Cha­rak­ter formt, aber was solls, in unse­rem Alter ist das mit der Cha­rak­ter­for­mung ohne­hin schon erle­digt. Da ist nichts mehr zu machen, und des­halb haben wir da auch kein schlech­tes Gewissen. 

Es geht also in Rich­tung Parn­dorf, wo es am Sonn­tag zumin­dest eine Tank­stel­le für die aus­ge­wo­ge­ne mit­täg­li­che Ver­pfle­gung mit Süss­kram und Leber­kä­se­sem­meln gibt, aber so weit kom­men wir nicht. Der Magen ist noch auf Som­mer­zeit ein­ge­stellt und will schon vor Bruck an der Lei­tha gefüllt wer­den, was uns die Gele­gen­heit gibt dort mal nach Ess­ba­rem zu suchen und tat­säch­lich fün­dig zu wer­den. Es gibt – erra­ten – fri­sches Burek in der klei­nen Bäcke­rei gleich hin­ter dem Haupt­platz und, weil wir wohl ein wenig erfro­ren aus­ge­se­hen haben, auch einen Tee aufs Haus. Damit ist die kuli­na­ri­sche Grund­ver­sor­gung auch in Rich­tung Osten gesi­chert. Die Kür haben wir dann in Parn­dorf ent­deckt: „ist das da etwa ein Nagl­rei­ter? Hat der offen?“ Ja, auch die­ser Ort hat eine Filia­le der bur­gen­län­di­schen Bäcke­rei mit Café und Sonn­tags­öff­nung. Wir sind jah­re­lang dar­an vor­bei­ge­fah­ren, weil wir immer geschaut haben, dass wir links die rich­ti­ge Abzwei­gung erwi­schen und die Ampel umfah­ren können.

Inzwi­schen ist es frü­her Nach­mit­tag und der ver­spro­che­ne West­wind hat tat­säch­lich in der pro­gnos­ti­zier­ten Stär­ke ein­ge­setzt. Der Blick in den Osten macht uns etwas unfroh, denn sowohl über dem See als auch in Rich­tung Győr scheint es kräf­tig zu reg­nen. Regen hat­ten wir ges­tern schon, das wäre ja lang­wei­lig, also wen­den wir uns in Rich­tung Bra­tis­la­va. Kurz vor dem Bahn­hof Petržal­ka beschlies­sen wir dann doch lie­ber nach Mar­chegg zu fah­ren und dort einen REX zu neh­men statt quer durch die Stadt zum Haupt­bahn­hof. Dies nur, falls jemand fragt, war­um wir so „umständ­lich“ nach Mar­chegg gefah­ren sind.

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