Über Sárvár wissen wir leider heute noch genauso wenig wie gestern. Das Versprechen mehr über die Stadt zu erzählen, kann ich daher leider nicht einhalten, wir waren einfach gestern zu spät dran und damit zu kurz dort. Heute geht es auch gleich wieder nach Hause, denn das verlängerte Wochenende ist leider schon wieder vorbei. Aber wer weiss, vielleicht verschlägt es uns ja wieder einmal in diese Gegend.
Die ersten Kilometer fahren wir auf einer Landstrasse, die zur Autobahn führt und dementsprechend stark befahren ist. Ganz untypisch für die Gegenden, in den wir uns sonst so in Ungarn bewegen, aber zum Glück gibt es bald wieder die schmalen Nebenstrassen, auf denen wir uns wohler fühlen. Es geht über die Grenze bei Kőszeg und dann probieren wir mal eine neue Route aus: in die Bucklige Welt über Kirchschlag und Thomasberg nach Grimmenstein. Nicht ganz die von Rudi empfohlene Strecke und ausserdem in die andere Richtung, aber ein Teil davon ist dabei und der gefällt uns ausgesprochen gut.
Weniger gut gefallen uns die dunkelgrauen Wolken im Westen. Schon in Ungarn wird klar, dass das ein Rennen gegen die Zeit wird und spätestens in Lockenhaus wissen wir, dass wir es verlieren werden. Bergauf im Regen ist mühsam, bergab kostet uns die nasse Fahrbahn die entspannte Fahrt ins Tal, und nach einem Besuch beim Eisgreissler ist uns dann auch nicht. Wir ziehen die Jacken an, wir ziehen die Jacken wieder aus, dann wieder an und fahren in Nieseln, Regen und unter drohenden Wolken. In Wiener Neustadt ist heute für uns Schluss und Schluss könnte auch langsam mal mit dem April sein, der jetzt schon den dritten Monat dauert.
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