Wien – Győr

⌴ 130km ⋅ ↗ 280hm ⋅ ↘ 316hm ⋅ ⤓ 116m ⋅ ⤒ 211m ⋅ ◷ 7:35:52

Rou­ten­va­ria­ti­on im Nord­west­wind: zuerst über Arbes­thal nach Parn­dorf, von dort dann auf Gra­vel nach Zurn­dorf, teil­wei­se ent­lang der Bahn und dann wei­ter nach Nickels­dorf. Auch sehr nett zu fah­ren, muss ich sagen, und ein paar Kilo­me­ter kür­zer als die Stan­dard­rou­te an der Donau, dafür aber weni­ger fad.

In Nickels­dorf wird mir der Rücken­wind dann kurz­fris­tig zum Geg­ner. Er erle­digt sei­nen Anschlag auf mei­ne Gesund­heit aber nicht sel­ber, son­dern lässt ein acht­los am Weg­rand gepark­tes drei­räd­ri­ges Behin­der­ten­fahr­rad los­rol­len als ich dar­an vor­bei­kom­me. Per­fi­de, ganz per­fi­de! Ulrich ist einen Meter wei­ter links und einen Meter wei­ter vor­ne und schafft es noch vor dem Drei­rad, aber ich habe kei­ne Chan­ce mehr aus­zu­wei­chen. Also unge­bremst mit gut 30 Sachen rein in das Ding, auf der rech­ten Sei­te unter mei­nem eige­nen Rad unsanft zum Hal­ten gekom­men und dann erst mal schau­en, ob nach alles dran ist. Das Wich­tigs­te zuerst: mei­nem Fahr­rad ist nichts pas­siert, nur die Schal­tung wird ein wenig Lie­be brau­chen. Ansons­ten? For­mu­lie­ren wir es posi­tiv: ich habe jetzt die Gele­gen­heit älte­res Equip­ment gegen moder­ne­re Model­le aus­zu­tau­schen: Bein­lin­ge, Helm, mög­li­cher­wei­se auch die Jacke. Wie sich geprell­te Schul­ter und Kie­fer, Blut­erguss an Arm und Hüf­te und ein paar Krat­zer anfüh­len, wer­de ich dann mor­gen erfah­ren. Und der „Unfall­geg­ner“? Dem Buben ist nichts pas­siert und auch sein Fahr­zeug ist sehr sta­bil gebaut, nur das lin­ke Hin­ter­rad hat jetzt einen kol­losa­len Ach­ter. Hof­fent­lich schimp­fen ihn sei­ne Eltern nicht all­zu sehr.

Gegen einen Abbruch der Tour spricht der Fahr­plan der ÖBB: der Zug in Rich­tung Wien ist gera­de erst gefah­ren. Also set­zen wir die Fahrt auf der ab nun bekann­ten Stre­cke fort, davor bekom­me ich zum Trost aber noch ein Eis beim vor zwei Tagen neu eröff­ne­ten Eis­ma­cher in Nickels­dorf. Die­se Filia­le ist so neu, dass die gift­grü­ne Far­be an der Fas­sa­de fast noch feucht ist, und neu ist auch, dass man hier mit Kar­te zah­len kann. Endlich!

Die Fotos

Die Stre­cke

LeafletOpenStreetMap contributors


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