Schlagwort: Ungarn

  • Tag 3: Wien – Győr

    Tag 3: Wien – Győr

    Kru­zi­tür­ken ist ein Fluch, den man in Öster­reich heut­zu­ta­ge nur noch sel­ten hört. Er bezieht sich auf zwei der Fein­de der Habs­bur­ger im 17. und frü­hen 18. Jhdt.: die Tür­ken und die Kuruz­zen. Wer ers­te­re sind, glaubt man gemein­hin zu wis­sen (ganz so ein­fach ist die Sache dann aber auch nicht), aber was sind Kuruz­zen?

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  • Tag 2: Kapu­vár – Pápa – Győr

    Tag 2: Kapu­vár – Pápa – Győr

    Als wir unse­re Pen­si­on ver­las­sen erken­nen wir den Platz hin­ter dem ehe­ma­li­gen Schloss fast nicht wie­der. Über Nacht hat er sich in einen Wochen­markt ver­wan­delt, auf dem es von Gemü­se über Honig und Wurst bis zu Klei­dung alles zu kau­fen gibt. Die Kund­schaft besteht haupt­säch­lich aus älte­ren Damen, die aus allen Rich­tun­gen auf älte­ren Damen­fahr­rä­dern

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  • Tag 1: Wien – Kapuvár

    Tag 1: Wien – Kapuvár

    Wenn man von Pam­ha­gen ein­fach nach Süden fährt, kommt man auf einer holp­ri­gen und den­noch erstaun­lich stark befah­re­nen Stras­se nach Kapu­vár. Dazwi­schen liegt etwas, das ein­mal Teil der See­land­schaft des Neu­sied­ler Sees war, das Sumpf­ge­biet des Han­ság, dt. Waa­sen. Die­ses Sumpf­ge­biet gibt es nicht mehr, es wur­de Ende des 19. Jhdts. zuneh­mend ent­wäs­sert und ist

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  • Wien – Deutschkreutz

    Wien – Deutschkreutz

    Wer 2025 sei­nen Urlaub im Bur­gen­land ver­bringt, wird ein recht unty­pi­sches Jahr erle­ben. Anstel­le von strah­lend son­ni­gen 33 Grad und mehr ist es kühl und es gibt sogar rich­ti­gen Regen. Die Lust auf Strand­bad will sich unter sol­chen Bedin­gun­gen nicht ein­stel­len, dafür aber nut­zen zahl­lo­se Leu­te das Fahr­rad für eine Run­de am oder gar um

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  • Wien – Győr

    Wien – Győr

    Wir sind nicht schuld an unse­ren Ohr­wür­mern. Die kom­men und gehen und wenn man auf dem Weg nach Arbes­thal nahe der A4 an einem toten Reh­kitz an der Bun­des­stras­se vor­bei­fährt, dann hat der Wurm in mei­nem Ohr die sel­be Fra­ge, die sich ver­mut­lich auch euch, geneig­te Leser*innen die­ses Blogs stellt: „Who kil­led Bam­bi? Who kil­led

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  • Tag 2: Kös­zeg – Gleisdorf

    Tag 2: Kös­zeg – Gleisdorf

    Die ers­ten Kilo­me­ter nach der Stadt­aus­fahrt aus Kös­zeg sind hüge­lig, es geht ent­lang des Gün­ser Gebir­ges nach Süden. In die­sem klei­nen Gebir­ge, dem aller­letz­ten Zip­fel der Alpen bevor die Unga­ri­sche Tief­ebe­ne beginnt, befin­det sich der höchs­te Berg des Bur­gen­lan­des, der Geschrie­ben­stein, der unter dem Namen Írott-kő zugleich auch der höchs­te Berg West­un­garns ist. Das macht

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  • Tag 1: Wien – Köszeg

    Tag 1: Wien – Köszeg

    Die Idee war heu­te bald nach Süden auf­zu­bre­chen um dort am Ziel genug Zeit zu haben und end­lich ein­mal eine Stadt zu besich­ti­gen, die schon län­ger auf unse­rer Lis­te steht: Kös­zeg. Das Schick­sal, das Uni­ver­sum oder auch nur Mur­phy hat­te aller­dings etwas dage­gen, dass wir die­se Idee auch umset­zen. Zuerst eine äus­serst schwer­gän­gi­ge Schal­tung an

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  • Wien – Szombathely

    Wien – Szombathely

    Man hat mich ein­dring­lich vor der Wurst gewarnt. Sie ent­hal­te Papri­ka, hat es gehei­ßen. Dann wird die sicher gut ankom­men bei unse­rer impro­vi­sier­ten Brettl­jau­se im Zug, den­ke ich, und wenn sie ein wenig scharf ist, ist das auch kein Feh­ler, aber um nach­zu­fra­gen, rei­chen die kumu­lier­ten Fremd­spra­chen­kennt­nis­se der Ver­käu­fe­rin und von mir nicht aus. Ich

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  • Wien – Andau – Győr

    Wien – Andau – Győr

    „Und du woll­test ned amal zum unte­ren Wirtn gehen, weil’s dir z’weit war“, fasst eine Lands­frau am Nach­bar­tisch den Unter­schied zwi­schen dem Fit­ness­zu­stand ihres Herrn Gat­ten und dem unse­ren nach 130 km auf dem Rad zusam­men. Wir befin­den uns da in einem Gast­gar­ten von etwas, das als Dorf­beisl, Tra­fik und Tank­stel­len­shop ohne Tank­stel­le in einem

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  • Tag 2: Sár­vár – Wie­ner Neustadt

    Tag 2: Sár­vár – Wie­ner Neustadt

    Über Sár­vár wis­sen wir lei­der heu­te noch genau­so wenig wie ges­tern. Das Ver­spre­chen mehr über die Stadt zu erzäh­len, kann ich daher lei­der nicht ein­hal­ten, wir waren ein­fach ges­tern zu spät dran und damit zu kurz dort. Heu­te geht es auch gleich wie­der nach Hau­se, denn das ver­län­ger­te Wochen­en­de ist lei­der schon wie­der vor­bei. Aber

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  • Tag 1: Wien – Sárvár

    Tag 1: Wien – Sárvár

    Wir fah­ren von Parn­dorf run­ter nach Neu­siedl als uns ein Renn­rad-Kol­le­ge ent­ge­gen­kommt, der ein Tri­kot der Fir­ma SYN mit ent­spre­chen­dem rie­si­gem, fast voll­flä­chi­gem Logo trägt. Ich nicke ihm zu (ACK), er hebt kurz die Hand zum Gruß (SYN ACK). Mit die­sem klas­si­schen three way hand­shake ist die Ver­bin­dung jetzt her­ge­stellt, aber wir las­sen sie ein­fach

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  • Wien – Komár­no – Komárom

    Wien – Komár­no – Komárom

    Es soll ja Men­schen geben, die die Gera­de durch den Natio­nal­park Donau­au­en lie­ben. Gleich hin­ter der Schö­nau­er Furt rauf auf den Damm, dann eine sanf­te Links-Rechts-Kom­bi­na­ti­on und ab hier könn­te man Auto­pi­lot und Tem­po­mat auf­dre­hen und das Fahr­zeug ein­fach mal machen las­sen, wenn man der­ar­ti­ge Ein­rich­tun­gen denn auf einem Fahr­rad hät­te. Es geht dann rund

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