Wien – Gloggnitz

⌴ 107.9km ⋅ ◿ 566hm ⋅ ◺ 279hm ⋅ ⤓ 151m ⋅ ⤒ 441m ⋅ ☀︎ 26°C ⋅ ◷ 6:34:14

Zum Früh­stück gab es einen hal­ben Rha­bar­ber­ku­chen und allen, die damit ange­ben, dass man von Kuchen doch nie genug krie­gen kön­ne, sei gesagt: von die­sem hier schon. Aus­ser Rha­bar­ber sind in die­sem Rezept auch noch jede Men­ge gerie­be­ne Man­deln drin und nach der hal­ben Kas­ten­form ist man so satt, dass man ohne Auf­tan­ken pro­blem­los bis Szom­ba­the­ly fah­ren kann. Das war dann der Irr­tum Num­mer 2 des Tages. Rha­bar­ber­ku­chen macht nicht dau­er­haft satt, auch nicht der mit Man­deln drin. Der drit­te Irr­tum war dann die Annah­me, dass mein Tele­fon­i­no sich in der Len­ker­ta­sche befin­det. Die Über­prü­fung die­ser Anga­be erfolgt in Neu­feld an der Lei­tha und führt zu einer Plan­än­de­rung. Man kann gut und gern ein gan­zes Wochen­en­de ohne Tele­fon ver­brin­gen, das geht sogar sehr gut und man kann sich dann damit brüs­ten „digi­tal deto­xing“ gemacht zu haben, und man braucht auch nicht unbe­dingt eine Ban­ko­mat­kar­te. Zuge­ge­ben: in bei­den Fäl­len hilft es, wenn man eh noch ein zwei­tes Han­dy dabei hat und noch eine Kar­te auf der Gar­min, aber das muss ja nie­mand wis­sen. Was man aber lei­der schon braucht ist ein Per­so­nal­aus­weis. Weni­ger beim Grenz­über­tritt, wo man natür­lich einen Pass oder Per­so­nal­aus­weis mit­füh­ren müss­te. In der Rea­li­tät wer­den da Fahr­rä­der kon­se­quent igno­riert und in Kös­zeg gibt es beim für Fahr­rä­der vor­ge­se­he­nen Grenz­über­gang noch nicht ein­mal mehr eine Grenz­sta­ti­on. Wer es ohne Plat­ten an den Halb-Rui­nen vor­bei schafft, ist ein­ge­reist. Aber beim Ein­che­cken ins Quar­tier braucht man ihn dann lei­der doch.

Also fah­ren wir statt der geplan­ten Stre­cke nach Pay­er­bach, teil­wei­se auf geschot­ter­ten Feld­we­gen bis Wie­ner Neu­stadt. Ab da gehen wir auf Nah­rungs­su­che und schei­tern: in Wie­ner Neu­stadt ist die übli­che Tank­stel­le eine Bau­stel­le, in Pit­ten ist „Tout Pit­ten“ bei der Sai­son­er­öff­nung von Lucky’s Eis­sa­lon zuge­gen und die Schlan­ge so lang wie die vor Ferhat’s Döner in Favo­ri­ten (und auch so cir­ca so schnell). Bäcke­rei­en haben am Fei­er­tag in der Gegend grund­sätz­lich geschlos­sen und Tank­stel­len gibts auch nicht. Erst in Neun­kir­chen wer­den wir fün­dig, wo ein tür­ki­scher Super­markt geöff­net hat. Machen wir halt statt des Kurz­ur­laubs in Ungarn einen Kür­zest­ur­laub in der Tür­kei mit Fla­den­brot und Käse. 

Der land­schaft­lich schöns­te Teil der Stre­cke beginnt eigent­lich erst in Neun­kir­chen und in Rich­tung Pay­er­bach wird es immer hüb­scher. So gese­hen scha­de, wenn man dann in Glogg­nitz in den Zug ein­steigt, aber den frü­he­ren Zug zu erwi­schen und das so, dass sich auch noch ein Eis aus­geht, ist auch kein Fehler.

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Die Stre­cke

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