Es ist Jahreswechsel und wir haben tatsächlich das Johann-Strauß-Jahr überlebt. 2026 hat aber auch ein paar Jubiläen und Gedenktage für ins parat, musikalische: Franz Liszt (vielleicht wieder einmal ein Ausflug ins Mittelburgenland?), politische: Schlacht von Mohács (da waren wir schon) und die Unabhängigkeit der USA (da fahren wir nicht hin, aber man wird es auch ohne uns feiern), und auch wissenschaftlich-technische: 1986 sind sowohl das Kernkraftwerk von Tschernobyl als auch die Raumfähre Challenger in die Luft geflogen. An letztere müssen wir heute denken, denn schuld daran war, dass es zu kalt für das Material war und deshalb Dichtungsringe ihren Zweck nicht erfüllen konnten. Ein ähnliches Problem haben wir heute als sich Ulrich auf den letzten Überresten der Silvesterfeierlichkeiten ein schönes Cut in den Reifen fährt. Die Dichtmilch tut ihr Möglichstes, bei Kälte ist das aber weniger als sonst, und beim Aufpumpen bleibt mehrfach der Ventileinsatz in der Pumpe stecken. Erst beim dritten Mal bleibt alles, wo es hin gehört und wir können die letzten Kilometer nach Hause fahren.
Die Kälte hat uns heute auch einen Strich durch die Tourenrechnung gemacht. Entlang der March war schön zu sehen, dass überall dort, wo die Sonne im Lauf des Tages ihre Strahlen auf den Boden bringt, das Wenige an Schnee, das hier in den letzten Wochen gefallen ist, schon wieder verschwunden ist. Wo aber Bäume, Zäune oder auch Plakatwände Schatten werfen, ist das weisse Zeug noch vorhanden und teilweise auch gefroren. Die übliche Strecke nach Břeclav hat auf den letzten Kilometern in der Au sehr viel Schatten und wir wissen nicht, wie eisig es dort sein wird. Nach Osten fehlt uns eine Brücke über die March, nach Westen die Lust uns 40 Kilometer gegen den Wind zu stemmen. Und genau dann fährt im Bahnhof Sierndorf ein sehr einladender REX ein…
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