
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Für die Fahrt nach Wrocław hat das Navi eine Route ausgespuckt, die grösstenteils auf ruhigen Landstrassen verläuft, aber es sind auch ein paar “Gravel” Stücke dabei, wobei die Korngrösse von “Gravel” von feinem Sand (igitt!) bis zu Eisenbahnschotter (geht eigentlich) reicht. Ansonsten gibt es noch Kopfsteinpflaster innerorts und Feldwege mit grossen, pump-track-artigen Löchern. Falls jemand,

Heute geht es ländlich weiter, sehr ländlich sogar. Von der Grenze ist nichts zu bemerken, danach folgen Kilometer um Kilometer auf wenig befahrenen Landstrassen in Polen, einem Land, in dem wir noch nie geradelt sind. Bis jetzt lässt es sich ganz gut an, die Gegend ist wenig besiedelt, wenig Verkehr, Strassen mit löchrigem Belag, der

Heute wird es ländlich. Wir fahren von Olmütz über die Hügel nach Opava, früher bekannt als Troppau. Landschaftlich erinnert die Gegend an das Mühl- oder auch Waldviertel, auch weil wir uns in einer ähnlichen Höhe bewegen, nämlich so um die 600 m, wo die Getreidefelder schon den Viehweiden Platz gemacht haben und streckenweise der Eindruck

Der Wind, über den ich besser schweige, hat uns zu einer Planänderung bewegt: statt nach Ostrava geht es nach Olomouc. Im Prinzip eh wurscht, wir kennen beides nicht, aber die Route nach Olomouc führt 90 km über den Berg statt in der Ebene 100 km gegen den Wind. Berge sind immer besser als Wind, weil

Die Strecke nach Bernhardsthal und Břeclav kennen wir eigentlich schon zur Genüge, daher bedienen wir uns auf den ersten Kilometern meines künftigen Arbeitgebers. So wahnsinnig spannend ist das Weinviertel ja nicht, selbst dann nicht, wenn es mit einem knappen Hunderter vorbeizieht. Břeclav ist für uns hauptsächlich Bahnhof und das ändert sich heute nicht. Auf Gravel

Im Falter-Verlag sind zwei kleine rote Bände von Julia Köstenberger erschienen, die Radtouren zwischen Österreich und Tschechien bzw. Österreich und der Slowakei beschreiben. Ohne angeberisch klingen zu wollen, aber in sportlicher Hinsicht sind diese Touren für uns nichts, wohl aber in kultureller. Die Gegend entlang von Thaya und March hat nämlich einiges zu bieten, das

Zwischen Szombathely und Jennersdorf im Burgenland wechseln wir mehrfach die Seite und das ohne, dass irgendjemand unsere Ausweise sehen wollte oder unser Gepäck kontrollieren. Es war auch niemand zu sehen, der das hätte tun wollen oder können und nach der Wiederaufnahme der Grenzkontrollen in den letzten Jahren, zuerst nach 2015 und dann im Zuge der

Die Kinder werden ja sooooo schnell gross, vor allem die Katzenkinder. Schaust du einmal kurz nicht hin, hat sich das Tierchen glatt verdoppelt. Canetti hat schon einen Verdoppelungszyklus hinter sich, sie ist jetzt ja auch schon seit 5 Wochen bei uns und langsam können wir es wagen sie einmal eine Nacht mit den anderen Fellträger*innen

Nachdem wir schon öfter dran vorbei gefahren sind, wollten wir uns Mosonmagyaróvár auch endlich anschauen. Leider war die – an sich sehr hübsche – Altstadt am Sonntag abend ein wenig ausgestorben.

Heute geht’s über Eisenstadt, knapp an Sopron vorbei um den Neusiedler See bis Pamhagen. Dabei kommen wir auch an der Stelle vorbei, wo vor über 30 Jahren das Paneuropa-Picknick statt fand und der Eiserne Vorhang auf ging. Heute werden ja solche Zäune wieder gebaut, statt nieder gerissen.

Wieder Payerbach: Das Ziel ist bekannt, aber der Weg ist wieder anders. Während der Eurovelo 9 bis Leobersdorf eher unspäktakulär ist, war das Stück entlang des Hohe Wand Radwegs durchaus sehenswert.

Da zu Hause die Betreuungspflichten warten, ging sich nur ein Ausflug nach Retz aus. Diesmal blieb aber immerhin so viel Zeit, dass sich vor Ort noch ein Waldviertelbecher ausgegangen ist.