Tag 5: Opo­le – Wrocław

Neue Freunde

Für die Fahrt nach Wro­cław hat das Navi eine Rou­te aus­ge­spuckt, die gröss­ten­teils auf ruhi­gen Land­stras­sen ver­läuft, aber es sind auch ein paar “Gra­vel” Stü­cke dabei, wobei die Korn­grös­se von “Gra­vel” von fei­nem Sand (igitt!) bis zu Eisen­bahn­schot­ter (geht eigent­lich) reicht. Ansons­ten gibt es noch Kopf­stein­pflas­ter inner­orts und Feld­we­ge mit gros­sen, pump-track-arti­gen Löchern. Falls jemand, z.B. wir sel­ber, ein­mal auf die Idee kom­men soll­te, unse­re Tour nachzufahren …

In Wro­cław könn­te man mehr als nur einen Abend ver­brin­gen und es wür­de nicht lang­wei­lig. Es ist die ein­zi­ge ech­te Gross­stadt auf unse­rer Tour und wir haben bei Wei­tem nicht alles gese­hen, was es hier gibt. Anstel­le des Doms haben wir nur die nahe dem Rynek gele­ge­ne Eli­sa­beth-Kir­che ange­se­hen und waren ver­blüfft, wie nahe hier Reli­gi­on und Poli­tik ein­an­der kom­men. Die gan­ze Rück­wand der Kir­che unter der Orgel­em­po­re ist mit gross­for­ma­ti­gen Gedenk­ta­feln bedeckt, dar­un­ter auch eine für den Flug­zeug­ab­sturz bei Smo­lensk, der das Land sei­nen Prä­si­den­ten gekos­tet hat. Katyn und die ande­ren unter die­sem Namen sub­sum­mier­ten Mas­sa­ker haben eine eige­ne Sei­ten­ka­pel­le bekom­men. Die alte Uni­ver­si­tät, an der aller­lei Berühmt­hei­ten stu­die­ret oder gear­bei­tet haben, haben wir schnell gefun­den, ein lang­ge­zo­ge­nes baro­ckes Bau­werk am Ufer der Oder, lei­der zu spä­ter Stun­de eben­so­we­nig zu besich­ti­gen wie die Syn­ago­ge. Aber eigent­lich sind wir ja nicht hier um Muse­en zu besu­chen son­dern las­sen uns durch die Gas­sen trei­ben, kau­fen einen noch war­men Krap­fen und nut­zen die gol­de­ne Stun­de noch für ein paar Bilder.

Die Fotos

Die Stre­cke

Total distance: 96.05 km
Max ele­va­ti­on: 161 m
Min ele­va­ti­on: 116 m
Total clim­bing: 423 m
Total descent: ‑457 m
Total time: 05:56:27
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