Schlagwort: Eurovelo 13

  • Tag 5: Wien – Deutschkreutz

    Tag 5: Wien – Deutschkreutz

    Heute muss ich einfach mal in naiver Technikbegeisterung schwelgen, das müsst ihr mir verzeihen. Grund dafür ist, dass wir nochmal auf die Suche nach der Kuruzzenschanze gegangen sind und sie tatsächlich gefunden haben. Und zwar auf Google Maps! Wenn man weiss, wonach man sucht, sind nördlich von Parndorf sowohl der Verlauf der Schanze als auch

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  • Tag 4: Wien – Deutschkreutz

    Tag 4: Wien – Deutschkreutz

    Wir sind gerade mal ein paar Hundert Meter gefahren, da werden wir schon vom Strassenrand aufgehalten. “Tschuldigen, habts es an Inbus?” ruft uns ein älterer Radfahrer-Kollege mit E-Bike zu. Nicht nur, dass er sich genau die richtigen ausgesucht hat (Rennrad ohne Mini-Werkzeug und Reifenheber bedeutet im Fall des Falles einen längeren Spaziergang). Völlig korrekt ist

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  • Tag 3: Wien – Győr

    Tag 3: Wien – Győr

    Kruzitürken ist ein Fluch, den man in Österreich heutzutage nur noch selten hört. Er bezieht sich auf zwei der Feinde der Habsburger im 17. und frühen 18. Jhdt.: die Türken und die Kuruzzen. Wer erstere sind, glaubt man gemeinhin zu wissen (ganz so einfach ist die Sache dann aber auch nicht), aber was sind Kuruzzen?

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  • Wien – Brno

    Wien – Brno

    Stauseen sind praktisch, weil man sie einfach dort anlegen kann, wo man sie braucht. Zumindest früher ging das mal, dass man auch mal ein Dorf im Stausee versinken lassen konnte (z.B. bei Kaunas), heute hätte ziemlich sicher eine Bürgerinitiative berechtigte Bedenken. Und wenn so ein Stausee dann mal gebaut ist, erzeugt er einerseits Strom und

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  • Wien – Bratislava – Parndorf

    Wien – Bratislava – Parndorf

    Die Slowakei macht es uns derzeit nicht einfach sie zu besuchen: die Brücke Brodske-Lanžhot, nördlich von Hohenau gelegen, bildet die Verbindung zwischen Tschechien und der Slowakei, ist aber ein Opfer des letztjährigen Hochwassers geworden und seit Monaten wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt. Über die Eisenbahnbrücke bei Marchegg fahren derzeit keine Züge, weil die ZSSK seit anderthalb

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  • Wien – Sulz im Weinviertel – Břeclav

    Wien – Sulz im Weinviertel – Břeclav

    Geplant war heute eine Tour nach Hodonin mit ein wenig Nervenkitzel: die Umsteigezeit zwischen dem Zug Hodonin – Břeclav und dem Zug Břeclav – Wien beträgt fahrplanmässig 2 Minuten. Ob sich das ausgeht? Wo muss man da im Zug sitzen, dass man das ggf. noch derrennt und nicht den nächsten Zug eine Stunde später nehmen

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  • Wien – Deutschkreutz

    Wien – Deutschkreutz

    Wer 2025 seinen Urlaub im Burgenland verbringt, wird ein recht untypisches Jahr erleben. Anstelle von strahlend sonnigen 33 Grad und mehr ist es kühl und es gibt sogar richtigen Regen. Die Lust auf Strandbad will sich unter solchen Bedingungen nicht einstellen, dafür aber nutzen zahllose Leute das Fahrrad für eine Runde am oder gar um

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  • Tag 3: Linz – Gmünd (NÖ)

    Tag 3: Linz – Gmünd (NÖ)

    Nach der gestrigen Tour schuldet uns das Mühlviertel ein paar Hundert Höhenmeter, die wir uns heute zurückholen werden. Davor aber heisst es ordentlich weiter investieren damit sich das auch so richtig auszahlt. Es geht also wieder hinauf in Richtung der tschechischen Grenze, diesmal allerdings ins untere Mühlviertel. Radroutentechnisch gibt es übrigens wenig Unterschied zwischen “oben”

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  • Wien – Hardegg – Znojmo

    Wien – Hardegg – Znojmo

    Am Sonntag ist es oft nicht einfach etwas zu Essen für die Mittagspause zu finden. Supermärkte haben geschlossen, andere Geschäfte gibt es oft nicht und das in Österreich übliche warme Mittagessen (Schweinsbraten, Schnitzel und Co.) ist für eine Radtour einfach ungeeignet, vom Zeitverlust beim Warten auf die Bestellung, aufs Servieren, aufs Abservieren, aufs Zahlen einmal

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  • Wien – Břeclav

    Wien – Břeclav

    Mittagessen beim Billa in Angern, es gibt Käsesemmeln, Leberkäsesemmel für “eigentlich könnte man bei dem Wetter mal wieder” Ulrich und wie immer ein paar Pfandgebinde. Wir sitzen auf der Blumenerde vor dem Geschäft als ein Mann mit einem Gefährt auf den Parkplatz kommt, das bald ein Kollateralschaden der ausgerechnet von Wien initierten StVO-Novelle werden könnte:

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  • Tag 2: Horn – Raabs an der Thaya – Znojmo

    Tag 2: Horn – Raabs an der Thaya – Znojmo

    Bei grossen Radrennen kann es vorkommen, dass die Begeisterung das Publikum dazu verleitet auf die Strassen zu laufen und die Athleten im Rennen zu behindern. Eigentlich wollen sie ja nur anfeuern, aber manchmal wirkt die verbleibende Fahrgasse doch recht schmal. Das dann auf einer der berüchtigten Steigungen, ich stelle es mir recht ungemütlich vor. Wir

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  • Tag 2: Köszeg – Gleisdorf

    Tag 2: Köszeg – Gleisdorf

    Die ersten Kilometer nach der Stadtausfahrt aus Köszeg sind hügelig, es geht entlang des Günser Gebirges nach Süden. In diesem kleinen Gebirge, dem allerletzten Zipfel der Alpen bevor die Ungarische Tiefebene beginnt, befindet sich der höchste Berg des Burgenlandes, der Geschriebenstein, der unter dem Namen Írott-kő zugleich auch der höchste Berg Westungarns ist. Das macht

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