Schlagwort: Slovakia

  • Brno – Wien

    Brno – Wien

    Für den Rück­weg von Brno nach Wien haben wir uns heu­te eine ande­re Stre­cke aus­ge­sucht. Die schon bekann­te ist zwar die kür­zes­te (Ulrich) oder fast (mei­ne Vari­an­te – ok, ich hab mich da irgend­wo ein wenig ver­fah­ren), aber wir ken­nen sie halt schon. Aus die­sem Grund fah­ren wir heu­te nur ein paar Kilo­me­ter auf der…

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  • Wien – Wolfsthal

    Wien – Wolfsthal

    Von der slo­wa­kisch-unga­ri­schen Gren­ze nach Bra­tis­la­va sind wir schon das eine oder ande­re Mal gefah­ren. Wahl­wei­se links oder rechts der beglei­ten­de Kanal, Mas­sen an Rad­fah­ren­den, Auwald. Oben hin­ter dem Damm die zum See auf­ge­stau­te Donau. Kurz vor der Gren­ze eine rum­pe­li­ge Wur­zel­pas­sa­ge. Ins­ge­samt nicht beson­ders spek­ta­ku­lär, also sucht sich das rad­fah­ren­de Gehirn eine Neben­be­schäf­ti­gung und…

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  • Wien – Győr

    Wien – Győr

    Die Donau hat zwei Ufer und auf bei­den ver­läuft der Donau­rad­weg, eine der am stärks­ten befah­ren­den Rad­rei­se­rou­ten Euro­pas. Wäh­rend das Süd­ufer auch bei Hoch­was­ser pro­blem­los zu befah­ren ist, kann man das für das Nord­ufer lei­der nicht so sagen. Hier wer­den die Lobau und der Natio­nal­park Donau­au­en immer wie­der mal über­flu­tet, vor allem das Nadel­öhr an…

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  • Wien – Bratislava

    Wien – Bratislava

    Heu­te haben wir gelernt, dass Gat­ten­dorf im Bur­gen­land einen alten jüdi­schen Fried­hof hat. Er liegt ein Stück aus­ser­halb der Gemein­de hin­ter der Klär­an­la­ge und ist von einem Maschen­draht­zaun umge­ben, der uns dar­an hin­dert ihn näher zu betrach­ten, denn wir sind ja kei­ne Kanin­chen, die sich unter dem Zaun durch­gra­ben. Der Fried­hof mit sei­nen unge­fähr 120…

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  • Wien – Mosonmagyaróvár

    Wien – Mosonmagyaróvár

    „Alles halb so wild“, sagt die Doris und die muss es wis­sen. Die Doris heisst mit vol­lem Namen „Donau River Infor­ma­ti­on Ser­vice“, arbei­tet im Kli­ma­schutz­mi­nis­te­ri­um und kennt die Pegel­stän­de an den Mess­stel­len der öster­rei­chi­schen Donau ganz genau. Ja, es ist im Moment viel Was­ser in der Donau, aber viel­leicht haben wir uns auch nur an…

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  • Wien – Győr

    Wien – Győr

    Ungarn – unend­li­che Wei­ten. Wir schrei­ben den 21. Febru­ar 2004. Es ist 18:26 Uhr und wir sit­zen in einem Talent der MAV nach Bruck an der Lei­tha. In einem Zug also, der noch immer den GPS-Zeit-Bug hat und noch nicht das letz­te Update ein­ge­spielt bekom­men hat. Aber auch sonst muss irgend­was mit der Zeit­rech­nung durch­ein­an­der…

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  • Tag 6: Kež­ma­rok – Nowy Sącz

    Tag 6: Kež­ma­rok – Nowy Sącz

    Ein wei­te­res Mal geht es auf fast 1000 m hin­auf, was aber. nach mehr klingt als es ist, schliess­lich star­ten wir ja schon auf über 600 m Höhe. Es gibt auch nur zwei nen­nens­wer­te Stei­gun­gen und dann wird man mit einer lan­gen Abfahrt belohnt und lan­det beim Čer­vený Klá­š­tor, dem “Roten Klos­ter”, das im 14.…

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  • Tag 5: Lip­tovs­ký Mikuláš – Kežmarok

    Tag 5: Lip­tovs­ký Mikuláš – Kežmarok

    “Das war ja hier alles mal deutsch’, sagt ein älte­rer Herr am Nach­bar­tisch beim Früh­stück zu sei­nem noch ein wenig älte­ren Rei­se­ge­fähr­ten. In uns regt sich Wider­spruch, aber eine poli­ti­sche Dis­kus­si­on wol­len wir uns vor dem Kaf­fee dann doch nicht antun. Die sprach­li­che, reli­giö­se, poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Rea­li­tät der mul­ti­kul­tu­rel­len und viel­spra­chi­gen Lip­tau und Zips…

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  • Tag 4: Ban­s­ká Bystri­ca – Vlkolínec – Lip­tovs­ký Mikuláš

    Tag 4: Ban­s­ká Bystri­ca – Vlkolínec – Lip­tovs­ký Mikuláš

    Wären wir heu­te in die ande­re Rich­tung gefah­ren, wir hät­ten wohl umkeh­ren müs­sen. Der Grund dafür wären meh­re­re Kilo­me­ter Stau gewe­sen, die sich auf der Nord­sei­te der Nie­de­ren Tatra den Berg hin­auf geschleppt haben. Wir haben von die­sem Stau auch ein wenig mit­be­kom­men, weil er ja nicht umsonst ent­stan­den ist. Nein, gar­nicht umsonst, son­dern ver­mut­lich…

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  • Tag 3: Levice – Ban­s­ká Bystrica

    Tag 3: Levice – Ban­s­ká Bystrica

    Es war zwar der Hron, der das Fluss­tal, in dem wir heu­te lang­sam berg­auf fah­ren, geschaf­fen hat, aber an man­chen Stel­len ist der Fluss neben Eisen­bahn, Auto­bahn und der alten Land­stras­se nur noch Gast in sei­nem eige­nen Haus. Für uns Rad­fah­ren­de ist das aber güns­tig, denn die Land­stras­se gehört heu­te fast uns allein, soll hei­sen…

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  • Tag 2: Trna­va – Levice

    Tag 2: Trna­va – Levice

    Kennt ihr Levice? Wir bis ges­tern auch nicht, als wir ein Quar­tier für heu­te Nacht gesucht haben. Ein Zim­mer haben wir gefun­den und zwar in einem Jugenstil­ho­tel am Haupt­platz der Stadt. Das Gebäu­de wur­de 1907 schon als Hotel errich­tet und von einer jüdi­schen Fami­lie geführt, die fast zur Gän­ze in der Sho­ah ermor­det wur­de. Nur…

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  • Tag 1: Wien – Trnava

    Tag 1: Wien – Trnava

    Über die March führt bei Angern kei­ne Brü­cke, son­dern nur eine Fäh­re, aber das war nicht immer so. Es gab bis 1711 eine, sagt ein Text im Schau­fens­ter der lez­ten Grenz­sta­ti­on, aber wor­an die zugrun­de gegan­gen ist, steht nicht dort. Die letz­te Brü­cke hat den Zwei­ten Welt­krieg nicht über­lebt, danach war dann kein Bedarf mehr,…

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