
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Wenn man von Pamhagen einfach nach Süden fährt, kommt man auf einer holprigen und dennoch erstaunlich stark befahrenen Strasse nach Kapuvár. Dazwischen liegt etwas, das einmal Teil der Seelandschaft des Neusiedler Sees war, das Sumpfgebiet des Hanság, dt. Waasen. Dieses Sumpfgebiet gibt es nicht mehr, es wurde Ende des 19. Jhdts. zunehmend entwässert und ist

Stauseen sind praktisch, weil man sie einfach dort anlegen kann, wo man sie braucht. Zumindest früher ging das mal, dass man auch mal ein Dorf im Stausee versinken lassen konnte (z.B. bei Kaunas), heute hätte ziemlich sicher eine Bürgerinitiative berechtigte Bedenken. Und wenn so ein Stausee dann mal gebaut ist, erzeugt er einerseits Strom und

Wir haben uns als Souvenir aus dem Urlaub ein wenig vom Ostsee-Wetter mitgebracht. Das nur, falls sich jemand fragt, warum es jetzt so kühl und feucht ist. Eine Woche Urlaub haben wir jetzt noch und keinen Plan, was wir damit tun wollen. Irgendwo hier im Umkreis muss es doch halbwegs radelbar sein! In Ermangelung besserer

Um 19:30 ist es dann so weit, dass die Frage aller Fragen gestellt und beantwortet werden muss: Wo gehen wir heute hin essen? – Ich kenn da in der Gegend eigentlich nur ein Lokal. – Aha. Ist das weit? – Nicht sehr, nur ein Stück da nach hinten. – Und ist es gut? – Es

Durch ein kleines Missverständnis waren wir heute deutlich zu früh am Bahnhof, aber was macht man, wenn man 1,5 Stunden Zeit hat an einem Bahnhof, der noch nicht einmal ein Café hat? Richtig, man verlässt ihn gleich wieder und sucht sich einen interessanteren Ort in der Nähe. Hinkommen muss man halt mal, was nicht ganz

Es gibt doch sicher die eine Frage, die euch alle interessiert und ihr wartet seit bald zwei Wochen darauf, dass ich euch genau die beantworte: Wie ist es mit dem Bier hier in Litauen? Nun ja, es ist kompliziert. Litauen hat nämlich ein Alkoholproblem, und zwar ein ziemliches. In den diversen Statistiken liegt das Land

Als der Erste Weltkrieg im Eisenbahnwaggon von Compiègne beendet wurde, so war dieses Kapitel der europäischen Geschichte noch lange nicht abgeschlossen. Dies gilt vor allem für den Teil Osteuropas, in dem wir uns gerade befinden. Für Polen, Litauen und die Sowjetunion hat diese Zeit des chaotischen Krieges in wechselnden Zusammensetzungen noch ein paar Jahre länger

Das Wetter hier fühlt sich an wie so mancher Spätherbst in Wien. Das soll niemand aus unserer p.t. Leser*innenschaft dazu verleiten Ende Oktober ein Wochenende in Wien verbringen zu wollen, oder nein, kommt ruhig mal vorbei, aber beschwert euch dann nicht bei, wenn es hier nicht 13 Grad hat und man in der Sonne noch

Wir waren heute im Litauischen Eisenbahnmuseum in Vilnius, das sich als Schlechtwetterprogramm angeboten hat. So schlecht war das Wetter dann eigentlich nicht, beim Besuch des Freigeländes hinter dem Bahnhof war das aber auch kein Nachteil. Man hat hier eine kleine Sammlung an Loks und Triebfahrzeugen nebst ein wenig Fahrzeugen in Gelb aufgestellt: ein paar sowjetische

Von Trakai nach Vilnius sind es auf dem kürzesten Weg gerade mal 30 km. Da wir aber erst um 15 Uhr in unser Quartier können (wichtigstes Feature: Waschmaschine!), müssen wir nach dem Frühstück ein paar Stunden ummibiagn (für unsere nicht-österreichischen Leser*innen: Zeit totschlagen). Und wie geht das besser als auf dem Fahrrad? In einer weiten

Litauen ist kein Land der Berge, wirklich nicht! Die höchste Erhebung ist gerade einmal 294 m hoch, da kann man gerade mal von Hügeln sprechen, aber dennoch sammeln wir heute auf knappen 90 km fast 700 Höhenmeter, denn es geht ständig rauf und runter, wenn auch nicht sehr steil. Steigungen und Gefälle werden fein säuberlich

Es kommt nicht auf die Grösse an! Birštonas mit seinen gerade mal rund 3.000 Einwohner*innen überragt das mehr als 10 mal so grosse Marijampolė in puncto Urbanität um Längen. Ein klassisches Stadtzentrum, wie wir es sonst kennen, können wir zwar hier auch nicht ausmachen, aber es fühlt sich wesentlich belebter an, auch und vielleicht gerade