Kategorie: Urlaub

  • Tag 11: Vil­ni­us & Kaunas

    Tag 11: Vil­ni­us & Kaunas

    Als der Ers­te Welt­krieg im Eisen­bahn­wag­gon von Com­piè­g­ne been­det wur­de, so war die­ses Kapi­tel der euro­päi­schen Geschich­te noch lan­ge nicht abge­schlos­sen. Dies gilt vor allem für den Teil Ost­eu­ro­pas, in dem wir uns gera­de befin­den. Für Polen, Litau­en und die Sowjet­uni­on hat die­se Zeit des chao­ti­schen Krie­ges in wech­seln­den Zusam­men­set­zun­gen noch ein paar Jah­re län­ger

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  • Tag 10: Vilnius

    Tag 10: Vilnius

    Das Wet­ter hier fühlt sich an wie so man­cher Spät­herbst in Wien. Das soll nie­mand aus unse­rer p.t. Leser*innenschaft dazu ver­lei­ten Ende Okto­ber ein Wochen­en­de in Wien ver­brin­gen zu wol­len, oder nein, kommt ruhig mal vor­bei, aber beschwert euch dann nicht bei, wenn es hier nicht 13 Grad hat und man in der Son­ne noch

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  • Tag 9: Vil­ni­us – Pane­ri­ai Memo­ri­al – Vilnius

    Tag 9: Vil­ni­us – Pane­ri­ai Memo­ri­al – Vilnius

    Wir waren heu­te im Litaui­schen Eisen­bahn­mu­se­um in Vil­ni­us, das sich als Schlecht­wet­ter­pro­gramm ange­bo­ten hat. So schlecht war das Wet­ter dann eigent­lich nicht, beim Besuch des Frei­ge­län­des hin­ter dem Bahn­hof war das aber auch kein Nach­teil. Man hat hier eine klei­ne Samm­lung an Loks und Trieb­fahr­zeu­gen nebst ein wenig Fahr­zeu­gen in Gelb auf­ge­stellt: ein paar sowje­ti­sche

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  • Tag 8: Tra­kai – Vilnius

    Tag 8: Tra­kai – Vilnius

    Von Tra­kai nach Vil­ni­us sind es auf dem kür­zes­ten Weg gera­de mal 30 km. Da wir aber erst um 15 Uhr in unser Quar­tier kön­nen (wich­tigs­tes Fea­ture: Wasch­ma­schi­ne!), müs­sen wir nach dem Früh­stück ein paar Stun­den ummi­biagn (für unse­re nicht-öster­rei­chi­schen Leser*innen: Zeit tot­schla­gen). Und wie geht das bes­ser als auf dem Fahr­rad? In einer wei­ten

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  • Tag 7: Birš­to­nas – Trakai

    Tag 7: Birš­to­nas – Trakai

    Litau­en ist kein Land der Ber­ge, wirk­lich nicht! Die höchs­te Erhe­bung ist gera­de ein­mal 294 m hoch, da kann man gera­de mal von Hügeln spre­chen, aber den­noch sam­meln wir heu­te auf knap­pen 90 km fast 700 Höhen­me­ter, denn es geht stän­dig rauf und run­ter, wenn auch nicht sehr steil. Stei­gun­gen und Gefäl­le wer­den fein säu­ber­lich

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  • Tag 6: Mari­jam­polė – Birštonas

    Tag 6: Mari­jam­polė – Birštonas

    Es kommt nicht auf die Grös­se an! Birš­to­nas mit sei­nen gera­de mal rund 3.000 Einwohner*innen über­ragt das mehr als 10 mal so gros­se Mari­jam­polė in punc­to Urba­ni­tät um Län­gen. Ein klas­si­sches Stadt­zen­trum, wie wir es sonst ken­nen, kön­nen wir zwar hier auch nicht aus­ma­chen, aber es fühlt sich wesent­lich beleb­ter an, auch und viel­leicht gera­de

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  • Tag 5: Suwałki – Marijampolė

    Tag 5: Suwałki – Marijampolė

    Beim Ver­las­sen der Stadt kom­men wir an einem sowje­ti­schen Sol­da­ten­fried­hof vor­bei, den wir kurz besu­chen. Er befin­det sich auf einem Teil des ehe­ma­li­gen Sta­lag I‑F, eines deut­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­gers von enor­men Aus­mas­sen, in dem über 100.000 Sol­da­ten gefan­gen gehal­ten wur­den, von denen nur knapp die Hälf­te die Haft­be­din­gun­gen über­leb­te. Bara­cken gab es hier näm­lich eben­so­we­nig wie

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  • Tag 4: Augus­tów – Olecko – Suwałki

    Tag 4: Augus­tów – Olecko – Suwałki

    Noch ein­mal geht es heu­te durch eine am Rand gele­ge­ne Gegend, man ist sich die­ser Tat­sa­che hier aber durch­aus bewusst und koket­tiert auch ein wenig damit. Wir sit­zen hier in Suwałki z.B. gera­de beim drit­ten geteil­ten Honig-Bier. Wir woll­ten Sei­terln zum Tes­ten, aber „Honig-Bier haben wir lei­der heu­te nicht vom Fass, aber ich kann euch

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  • Tag 3: Białys­tok – Augustów

    Tag 3: Białys­tok – Augustów

    Nach zwei Tagen Gross­stadt gibt es heu­te das tota­le Kon­trast­pro­gramm. Zuerst eine Fahrt durch rund 100 km Gegend, teil­wei­se so ein­sam, dass man sich schon fast freut, wenn wenigs­tens ein paar Rind­vie­cher am Stras­sen­rand den Rad­fah­ren­den nach­schau­en. Wir hät­ten die Tour sogar noch ein­sa­mer haben kön­nen, wenn wir teil­wei­se durch den Wald gefah­ren wären, aber

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  • Tag 2: Białys­tok – Tyko­cin – Białystok

    Tag 2: Białys­tok – Tyko­cin – Białystok

    Im Jahr 1522 tra­fen in Tyko­cin ein paar Umzugs­wa­gen ein, die 10 jüdi­sche Män­ner aus dem nahe­ge­le­ge­nen Grod­no (heu­te Bela­rus) mit­samt ihren Fami­li­en in die Stadt brach­ten. Jüdi­sche Hand­wer­ker und Kauf­leu­te woll­ten die Her­ren der Stadt ger­ne hier ansie­deln und so die Wirt­schaft bele­ben, wie man es in der Regi­on zu die­ser Zeit ger­ne und

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  • Tag 1: Białystok

    Tag 1: Białystok

    Heu­te kei­ne Rad­fahrt, dafür aber eine Fahrt mit dem Zug von War­schau nach Białys­tok, der erstaun­lich gut gebucht ist. Nicht nur die Pol*innen nut­zen das lan­ge Wochen­en­de, auch inter­na­tio­na­le Fahrradtourist*innen sit­zen hier im Wagen. Wo die alle hin wol­len? Wir fra­gen nicht und schla­fen lie­ber eine Run­de. Um 14 Uhr sind wir im Hotel in

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  • Tag 10: Lito­myšl – Brno (- Wien)

    Tag 10: Lito­myšl – Brno (- Wien)

    Zum Früh­stück gleich ein Schloss, das hat man auch nicht alle Tage, und dann gleich so eines! Das Schloss Lito­myšl ist ein bedeu­ten­der Renais­sance­bau, der fast kom­plett von Sgraf­fi­to bedeckt ist und da es oben­drein ein Vier­kan­ter ist, bedeu­tet das, dass es nicht nur eine Aus­sen­mau­er gibt, son­dern auch noch eine Aus­sen­mau­er im Hof, die

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