
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Bei grossen Radrennen kann es vorkommen, dass die Begeisterung das Publikum dazu verleitet auf die Strassen zu laufen und die Athleten im Rennen zu behindern. Eigentlich wollen sie ja nur anfeuern, aber manchmal wirkt die verbleibende Fahrgasse doch recht schmal. Das dann auf einer der berüchtigten Steigungen, ich stelle es mir recht ungemütlich vor. Wir…

Wenn man über die Stadt Horn spricht (eigentlich könnte man sie ‚Hörnchen‘ nennen, denn gross ist dieses Bezirkshauptstädtchen nicht gerade), dann oft als Negativbeispiel für die Stadtplanung der letzten Jahrzehnte. Hier ist schon sehr früh ein Einkaufszentrum mit Gewerbepark am Stadtrand errichtet worden und dieses hat die Kaufkraft aus dem historischen Zentrum abgezogen. Die Horner…

Die ersten Kilometer nach der Stadtausfahrt aus Köszeg sind hügelig, es geht entlang des Günser Gebirges nach Süden. In diesem kleinen Gebirge, dem allerletzten Zipfel der Alpen bevor die Ungarische Tiefebene beginnt, befindet sich der höchste Berg des Burgenlandes, der Geschriebenstein, der unter dem Namen Írott-kő zugleich auch der höchste Berg Westungarns ist. Das macht…

Die Idee war heute bald nach Süden aufzubrechen um dort am Ziel genug Zeit zu haben und endlich einmal eine Stadt zu besichtigen, die schon länger auf unserer Liste steht: Köszeg. Das Schicksal, das Universum oder auch nur Murphy hatte allerdings etwas dagegen, dass wir diese Idee auch umsetzen. Zuerst eine äusserst schwergängige Schaltung an…

Heute kein Text.

Man hat mich eindringlich vor der Wurst gewarnt. Sie enthalte Paprika, hat es geheißen. Dann wird die sicher gut ankommen bei unserer improvisierten Brettljause im Zug, denke ich, und wenn sie ein wenig scharf ist, ist das auch kein Fehler, aber um nachzufragen, reichen die kumulierten Fremdsprachenkenntnisse der Verkäuferin und von mir nicht aus. Ich…

„Und du wolltest ned amal zum unteren Wirtn gehen, weil’s dir z’weit war“, fasst eine Landsfrau am Nachbartisch den Unterschied zwischen dem Fitnesszustand ihres Herrn Gatten und dem unseren nach 130 km auf dem Rad zusammen. Wir befinden uns da in einem Gastgarten von etwas, das als Dorfbeisl, Trafik und Tankstellenshop ohne Tankstelle in einem…

Der erste richtig heisse Tag des Jahres wird nur von wenigen Menschen zum Radfahren genutzt. Bei der Ausfahrt aus Brno sind noch so einige auf dem Rennrad oder in der klassischen Vater-Kind-Woom-Kombination unterwegs, aber dann wird es sehr ruhig als es langsam in die Hügel des Bobrawa-Berglandes geht. Von diesen Hügeln haben wir bisher nichts…

Auch Ende Oktober ist das Wetter noch ausgezeichnet Rad-tauglich. Deshalb haben wir das Wochenende vor der Zeitumstellung kurzerhand verlängert und sind nach Linz gefahren. So haben wir die letzten Tage vor der winterlichen Finsternis noch für ein paar Ausflüge nutzen können.

Die Richtung ist klar: es geht nach Nordosten. Zuerst durch k.u.k Gebiete – Mähren und Galizien. Und danach weiter Richtung Baltikum oder Ostsee. 3 Wochen sind der Plan – wo wir landen, werden wir sehen.

In Wien ist es unerträglich heiß. Wie schon in den letzten Jahren hilft da nur eine Flucht in die Berge: Diesmal durchs Ennstal.

Das Wochenende in Wien sollte sehr heiß werden. Darum haben wir die Stadt mit dem Südwind verlassen und sind Richtung Mähren gefahren – auch in der Hoffnung, dass es dort etwas kühler ist.