Wien – Kamp­tal – Sigmundsherberg

Seltsame Blüten am Wegesrand

Am Diens­tag nach Ostern hat Ulrich die Kon­ver­si­on voll­zo­gen. Also nicht das, was man jetzt den­ken könn­te, nein, nein, es hat nur das Rei­se­rad eine tubeless con­ver­si­on über sich erge­hen las­sen müs­sen. Erstaun­lich schmerz­los, erstaun­lich wenig picki­ge Saue­rei und wenn das Sys­tem hält, was es ver­spricht, erspa­ren wir uns im Urlaub die Suche nach Schläu­chen mit lan­gem fran­zö­si­schem Ventil.

Wir trau­en dem schlauch­lo­sen Glück noch nicht so ganz und machen heu­te eine Pro­be­fahrt ent­lang von Bahn­li­ni­en, wo man im Fall des Fal­les pro­blem­los wie­der nach Wien zurück­fah­ren kann. Heisst: zuerst wie­der am Wein lang am Wagram. Dann bie­gen wir ein in die Gor­ges du Kamp (bei Ein­hei­mi­schen weni­ger gla­mou­rös “Kamp­tal” genannt) inkl. einer wich­ti­gen Ein­kehr bei den Mohn­zuz­lern. Zum Abschluss rauf Rich­tung Horn (mer­ke: Mohn­zuz­ler lie­gen berg­auf wie Gra­nit­blö­cke im Magen) und von dort zur Franz-Josephs-Bahn und zurück nach Wien.

Das Mate­ri­al hat die 130 km gehal­ten und wie jeder frisch Kon­ver­tier­te will Ulrich mich jetzt auch bekeh­ren. So wie es aus­sieht, bin ich nicht abge­neigt ihm auf den mil­ky way zu folgen.

Die Fotos

Anm.: Infor­ma­tio­nen zum Hotel Blau­en­stei­ner gibt es hier: Hotel und Ter­ras­sen-Café Blauensteiner

Die Stre­cke

Total distance: 120.34 km
Max ele­va­ti­on: 496 m
Min ele­va­ti­on: 155 m
Total clim­bing: 1129 m
Total descent: ‑850 m
Total time: 07:30:47
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2 thoughts on “Wien – Kamp­tal – Sigmundsherberg

  1. Christoph Graf says:

    Hier spricht ein wei­te­rer Kon­ver­tit: Hab mich damit an mei­nem MTB ver­sucht, bei dem Fel­gen und Rei­fen bereits dafür spe­zi­fi­ziert – erfolg­reich bis­lang. In mei­ner Eupho­rie hab ich die­se Ver­su­che aufs Gra­vel­bike aus­ge­dehnt, da waren weder Fel­gen noch Rei­fen dafür spe­zi­fi­ziert. Hab’s mit Kom­pres­sor­luft einer nahe­ge­le­ge­nen Tank­stel­le hin­ge­kriegt, Aber ich getrau mich nicht mehr dort bli­cken zu las­sen, ich war etwas schlecht aus­ge­rüs­tet die Moh­re­rei adäquat zu ver­tu­schen. Der Rück­bau pro­du­zier­te dann eini­ge Tage spä­ter anders­wo die nächs­te Moh­re­rei… Mei­ne nächs­ten Fel­gen wer­den dann Tubeless spe­zi­fi­ziert sein.

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    1. Ulrich Kiermayr says:

      Ich sehe das gera­de bild­lich vor mir !

      Ich hat­te ja den Vor­teil, dass alles schon tubeless rea­dy war. 

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