
Die Katze reist, die Kette schnurrt

Vom Eise befreit sind Strom und BächeDurch des Frühlings holden, belebenden Blick;Im Tale grünet Hoffnungsglück;Der alte Winter, in seiner Schwäche,Zog sich in rauhe Berge zurück. Einmal im Jahr ist es Zeit den alten Geheimrat zu zitieren, das gönne ich mir jetzt. Und dann gebe ich auch schon wieder Ruhe und erzähle von einer ereignisarmen Radfahrt

Und was war mei Leistung? Der heutige Text war mal eher keine.

Im Westen von Wien sind wir eigentlich nie unterwegs. Der Grund dafür heisst ‚Wien‘. Quer durch eine Zwei-Millionen-Stadt fahren nur um dann auf ein paar Hügeln (‚Wiener Wald‘) herumzugurken? Kann man schon machen, aber muss man? OK, es sind eh schöne Hügel, aber das finden halt leider Massen an Rennrad‑, Motorrad- und sonstigen Sonntagsfahrer*innen auch.

Im Märzen der Bauer die Gülle ausbringt,wir hoffen auf Regen, weils dann nicht so stinkt. So (oder so ähnlich) beginnt die Tullnerfelder Variante des bekannten Liedes, die wir heute während der Fahrt erdichtet haben. Aus Gründen. Es geht durch eine Gegend, die hauptsächlich genau das ist: Gegend. Noch immer winterlich braune Felder, dazwischen ein paar

Es gibt Schilder am Geschäftseingang, die ich ganz besonders mag. „Nur Barzahlung“ an der Tür der Bäckerei/Konditorei in Aschach an der Donau zum Beispiel. Barzahlung setzt nämlich das Vorhandensein von Bargeld voraus und das war gestern zwar im Prinzip vorhanden, aber 40 km weiter östlich in Linz bzw. 500 m weiter westlich im Bankomaten der

Nach knapp 230 km, frisch geduscht und mit einem kleinen Freistädter in der Hand stellt sich die Frage, ob ich heute wirklich noch etwas zu berichten habe. Heiss, noch immer keine Längsfähre in der Wachau, heiss, Schaumrollen, heiss und dann durchfahren bis Linz. Im Grunde wars das, Leute, mein Rotschopf schreit nach mir.

Zum Donauradweg gibt es eine gute Nachricht und eine schlechte. Zuerst die gute? Es gibt jetzt endlich eine Ortsumfahrung für Dürrnstein, das ja einer der Gründe ist, warum wir normalerweise das Südufer bevorzugen. Die anderen Gründe sind ein paar Engstellen auf dem „Radweg“ in der Wachau in Kombination mit massenhaft auftretenden (Rad-)Tourist*innen. Ja, die Wachau

Mit einem Ruck zieht der Mann am Starter seiner Motorsäge – Stille, unterbrochen nur von unserem Freilauf. Noch einmal – Vogelgezwitscher. Noch ein paar Mal, man meint ihn dazwischen leise fluchen zu hören und dann springt das Ding an und sein Sound fügt sich ein in die Geräuschkulisse des Mostviertels an einem sonnigen Sonntag im

Der eine oder die andere Radfahrende schwört aufs Waxing. Der Aufwand mag vielleicht am Anfang grösser sein, die Prozedur ein wenig länger dauern, aber dafür entschädigt die Ästhetik und ausserdem hält der Schmutz nicht so gut. Ja, auch ein Waxing muss man regelmässig wiederholen, aber der Aufwand ist beim zweiten Mal dann nicht mehr so

Nach 230 km will ich Bier und Schlaf. Der Text entfällt daher heute. Fotos gibt es aber.

Am Bahnhof King’s Cross fahren am Bahnsteig 9 3/4 die Züge nach Hogwarts ab. Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass auch Amstetten über so einen verborgenen Bahnsteig verfügt. Hier fährt zwischen Bahnsteig 4 und 5 der R 53 nach St. Valentin, doch damit die Muggels ihn nicht so leicht finden, heißt er nicht

Mit dem Rad die Enns bergauf wäre das Programm gewesen, dann rüber nach Niederösterreich und entweder über Lunz und seinen See oder das Ybbstal nach Amstetten. Hat auch gut angefangen, das Ennstal und sein Radweg gehören nämlich zu den malerischeren Ecken Oberösterreichs. Eine wenig befahrene Nebenbahn führt durch das enge Tal wie von einem Modellbauer