Schlagwort: Reiserad

  • Linz – Wels – Linz

    Linz – Wels – Linz

    Im Win­ter bleibt man mit dem Rad bes­ser in der Ebe­ne. Im Som­mer kommt man berg­auf zwar mehr ins Schwit­zen, dafür aber kühlt bei den Abfahr­ten ange­nehm der Fahrt­wind. Das mit dem Wind funk­tio­niert auch jetzt im Win­ter (der Phy­sik ist das Wet­ter herz­lich egal), sodass sich 60 Höhen­me­ter anfüh­len wie eine Abfahrt in den

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  • Wien – Pamhagen

    Wien – Pamhagen

    Im Win­ter sind die Bäu­me viel höher als im Som­mer, sogar das Schilf am Neu­sied­ler See wirft Schat­ten, in dem man im Juli einen gan­zen Scha­ni­gar­ten unter­brin­gen könn­te. Doch wer woll­te sich dort im Dezem­ber hin­set­zen, zu einer Jah­res­zeit, wo das Maxi­mum an Out­door-Gas­tro­no­mie ein Glüh­wein am Christ­kindl­markt ist und den trinkt man bekannt­lich im

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  • Wien – Brrrrrratislava

    Wien – Brrrrrratislava

    Die Zah­len der heu­ti­gen Tour lau­ten: 0 – 113 – 2 – 0 – 20 – 87 – 500. Null Kilo­me­ter beim heu­ri­gen Festive500 hat Ulrich bis jetzt, ich hin­ge­gen habe schon 113 und damit einen Vor­sprung. Also müs­sen wir bei einer Tages­höchst­tem­pe­ra­tur von 2 Grad heu­te raus und Kilo­me­ter sam­meln. Immer­hin waren es schön

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  • Wien – Tulln an der Donau – St. Pölten

    Wien – Tulln an der Donau – St. Pölten

    Es war geweis­sagt wor­den, dass im Wes­ten ein Stern auf­ge­hen wür­de und so mach­ten sich die zwei Wei­sen aus dem Osten des Lan­des auf den Stern zu suchen und für die Nach­welt abzu­lich­ten. Es han­del­te sich näm­lich um ein um die Jah­res­zeit sehr sel­te­nes Ereig­nis, der Stern war in der Bun­des­haupt­stadt schon seit Wochen nicht

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  • Wien – Břeclav

    Wien – Břeclav

    Es war eine Schlamm­schlacht auf den Feld­we­gen, wie es das immer ist, wenn es um die­se Jah­res­zeit ein­mal reg­net. Son­ne und Wind trock­nen die dün­ne Schicht Gatsch nicht mehr auf, die ent­lang der March auf vie­len Wegen liegt. Der san­dig-feuch­te Unter­grund fühlt sich schwer an – oder sind das nur die Rei­se­rä­der, auf denen wir

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  • Tag 4: Linz – Amstetten

    Tag 4: Linz – Amstetten

    In lan­gen Rei­hen lie­gen die Toten­schä­del sau­ber über­ein­an­der gesta­pelt am Stras­sen­rand, es müs­sen Tau­sen­de und Aber­tau­sen­de sein. Wel­che Völ­ker­schaf­ten haben ein­an­der hier im Most­vier­tel gegen­sei­tig aus­ge­rot­tet, fra­gen wir uns. Sekun­den­bruch­tei­le spä­ter rea­li­sie­ren wir, dass der Nebel uns mit den Res­ten der heu­ri­gen Zucker­rü­ben­ern­te genarrt hat.  Im Nebel und mit dicken Ohren­klap­pen gegen die Käl­te ist

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  • Tag 3: Linz – Schlierbach

    Tag 3: Linz – Schlierbach

    Nebel bei 5 Grad. Kal­te Fin­ger, eisi­ge Füs­se, lau­fen­de Nase. Vor Kirch­dorf will eine Ent­schei­dung getrof­fen wer­den: ris­kie­ren wir es in die Bezirks­haupt­stadt zu fah­ren, knapp den Zug zu ver­pas­sen und eine Stun­de her­um­zu­sit­zen oder dre­hen wir um und stei­gen in der Stin­ke­kä­se-Metro­po­le Schlier­bach in den Zug? Schlier­bach it is.

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  • Tag 2: Linz – Passau

    Tag 2: Linz – Passau

    Im Novem­ber ein paar Son­nen­strah­len ein­zu­fan­gen bedarf eines Niveaus an Orga­ni­sa­ti­on, das das unse­re über­steigt. Im neb­li­gen Donau­tal ist die Son­ne der­zeit näm­lich ein sel­ten gese­he­ner Gast, man müss­te ins Mühl­vier­tel hin­auf fah­ren. Wenn man aus Gewohn­heit in Rich­tung Wes­ten auf­bricht, heisst das: Fäh­re und die fah­ren im Novem­ber nicht, haben wir heu­te gelernt. Also

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  • Tag 1: Emmers­dorf an der Donau – Pöch­larn – Perg & Linz

    Tag 1: Emmers­dorf an der Donau – Pöch­larn – Perg & Linz

    Und was war mei Leis­tung? Der heu­ti­ge Text war mal eher keine.

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  • Wien – Baumgarten

    Wien – Baumgarten

    Die Mid­life Cri­sis ist wegen Lie­fer­pro­ble­men (Hin­ter­rad­na­be) um eine Woche ver­scho­ben, also bre­chen wir noch ein­mal mit den Rei­se­rä­dern auf in den Nord­wind. Wir fah­ren natür­lich nach Süden, denn in die ande­re Rich­tung wür­de man ja sofort erfrie­ren. Tut man sowie­so, sobald man mal die Rich­tung ändern muss, und auch die Mit­tags­pau­se vor dem Spar

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  • Tag 3: Wien – Győr

    Tag 3: Wien – Győr

    Kru­zi­tür­ken ist ein Fluch, den man in Öster­reich heut­zu­ta­ge nur noch sel­ten hört. Er bezieht sich auf zwei der Fein­de der Habs­bur­ger im 17. und frü­hen 18. Jhdt.: die Tür­ken und die Kuruz­zen. Wer ers­te­re sind, glaubt man gemein­hin zu wis­sen (ganz so ein­fach ist die Sache dann aber auch nicht), aber was sind Kuruz­zen?

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  • Tag 2: Kapu­vár – Pápa – Győr

    Tag 2: Kapu­vár – Pápa – Győr

    Als wir unse­re Pen­si­on ver­las­sen erken­nen wir den Platz hin­ter dem ehe­ma­li­gen Schloss fast nicht wie­der. Über Nacht hat er sich in einen Wochen­markt ver­wan­delt, auf dem es von Gemü­se über Honig und Wurst bis zu Klei­dung alles zu kau­fen gibt. Die Kund­schaft besteht haupt­säch­lich aus älte­ren Damen, die aus allen Rich­tun­gen auf älte­ren Damen­fahr­rä­dern

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