Heute Urlaubsgeneralprobe in einem Nightjet-Wagen: zwar nur von Wien Hauptbahnhof bis Stadlau, aber dafür sind wir zum ersten Mal überhaupt von einem Schaffner aufgefordert worden doch unsere Räder mit in ein Nightjet-Abteil zu nehmen. Damit wir im Eingangsbereich nicht den anderen Fahrgästen im Weg stehen, na gut. Ein Zug im Nahverkehr mit Radabstellplätzen könnte schon was, fällt auch ausländischen Touristen auf. Wir sind doch tatsächlich gefragt worden, warum die Bahn hier mit so shitty Material unterwegs ist. Na die werden sich anschauen, wenn dann die neuen Garnituren tatsächlich fahren dürfen. In Kürze™.
Die Afterwork-Erforschung des Wiener Westens ergibt: Wien erstreckt sich vom Stephansplatz bis nach Rekawinkel, also gute 30 km, durchgehend besiedelt. In Rekawinkel ist es dann plötzlich aus und dann fängt der schönere Teil der Tour an. Gleich hinter dem historischen Bahnhof aus 1858, der vor einigen Jahren vorbildlich renoviert worden ist. Dabei hat er auch einen Personentunnel bekommen, den man so im historischen Gebäude untergebracht hat, dass er das Ensemble nicht stört.
Schade, dass die Tour nach gut 60 km schon wieder zu Ende ist, gerade als es statt brütend heiss nur mehr angenehm warm ist und die um St. Pölten nicht ganz so vertrockneten Felder in weichem Abendlicht liegen.
Die Fotos












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