Tag 1: Wien – Pöchlarn

⌴ 135.3km ⋅ ◿ 340hm ⋅ ◺ 281hm ⋅ ⤓ 157m ⋅ ⤒ 226m ⋅ ☀︎ 31°C ⋅ ◷ 8:15:06 ⋅ Σ 135km

Tau­sen­de fah­ren im Urlaub an die Donau, mit dem Schiff, mit dem Fahr­rad oder sonst­wie, und besu­chen dort unter ande­rem die Wach­au. Das machen wir heu­te auch, wir haben es ja nicht weit. Ja, OK, ist schon ganz schön. Schön schat­tig vor allem, wenn man am spä­te­ren Nach­mit­tag auf dem Nord­ufer unter­wegs ist. Gibt sogar noch ein wenig Grün an den Hän­gen und Grü­nen Velt­li­ner auch. Aus dem Velt­li­ner woll­te mir die Auto­kor­rek­tur gera­de einen Ber­li­ner machen, aber so weit ist es zum Glück doch noch nicht.

Davon, dass die­ses Jahr weni­ger Kreuz­fahrt­schif­fe auf der Donau unter­wegs sind, bemer­ken wir nichts. Fah­ren­de Schif­fe sehen wir tat­säch­lich nicht so vie­le, aber dafür lie­gen in Melk gleich 8 vor Anker. Die klei­ne Stadt ist also ziem­lich voll. Im Gegen­satz zur Donau. Die hat neu­er­dings ein paar Sand­strän­de „gewon­nen“ und Kies­bän­ke und Insel­chen, wo bis­her kei­ne waren. 

Auch Dürn­stein hat jetzt einen klei­nen Sand­strand, gleich neben dem neu­en Rad­weg unten am Was­ser. Dort hat man vor ein paar Jah­ren eine öffent­li­che Toi­let­te errich­tet, deren Benut­zung den stol­zen Preis von 1 Euro kos­tet. Was bekommt man dafür? Über­reicht einem ein livrier­ter gschams­ter Die­ner mit einer tie­fen Ver­beu­gung wohl tem­pe­rier­tes Klo­pa­pier mit auf­ge­stick­tem Mono­gramm? Nein, es ist ein­fach nur ein gewöhn­li­ches Heisl mit ein paar Spinn­we­ben an der Decke. In der Außen­mau­er aber befin­det sich ein etwas ver­steck­ter Was­ser­hahn, aus dem nicht wie sonst fast lau­war­mes Was­ser rinnt, son­dern erfri­schend küh­les. Was braucht es in einem Som­mer wie die­sem ande­res zum Glück?

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