Tag 2: Linz – Passau

⌴ 101.8km ⋅ ◿ 342hm ⋅ ◺ 329hm ⋅ ⤓ 257m ⋅ ⤒ 312m ⋅ ☀︎ 31°C ⋅ ◷ 5:23:51 ⋅ Σ 236km

Bei Hit­ze emp­feh­len wir auf der Süd­sei­te der Donau nach Pas­sau zu fah­ren. Es ist ein­fach so schön schat­tig ent­lang des Steil­hangs. Sogar Far­ne und Moo­se haben sich hier im hei­ßes­ten Som­mer seit Beginn der Erin­ne­run­gen gehal­ten wie eis­zeit­li­che Relik­te. Wun­der­bar, so eine Tour im Süden!

Wenn man aber doch eine Fäh­re ans Nord­ufer bei Schlö­gen nimmt, muss man geis­tig und kör­per­lich dar­auf vor­be­rei­tet sein das Rad dann in Joch­stein zu tra­gen. Das Kraft­werk ist nicht befahr­bar, ohne dass man zuerst in den ers­ten Stock hin­auf geklet­tert ist, dann über die Schleu­se und wie­der ein Stock­werk run­ter. Unse­re Räder sind zum Glück nicht schwer, aber der einen oder ande­ren E‑Bike-Fah­re­rin war die Ver­zweif­lung im Gesicht abzulesen. 

Ach ja, die Gegend ist am Fei­er­tag Bar­geld- und – schlim­mer noch – Klein­geld-Zone: die Bäcke­rei in Aschach, meh­re­re Cola-Auto­ma­ten und die Fäh­ren sind irgend­wie in letz­ten Jahr­hun­dert ste­cken geblie­ben. Der Ascha­cher Zwetsch­ge­n­fleck, streng geprüft von der geflü­gel­ten, gelb-schwarz uni­for­mier­ten Qua­li­täts­kon­trol­le, ist das zusätz­li­che Gewicht in der Tri­kot-Tasche aber alle­mal wert.

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    Linz – Passau

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